US-Schauspieler

Gouverneur von Texas? Matthew McConaughey „könnte interessiert sein“

Matthew McConaughey möchte eine Kandidatur für das Amt des Gouverneurs von Texas nicht vollständig ausschließen.
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Matthew McConaughey möchte eine Kandidatur für das Amt des Gouverneurs von Texas nicht vollständig ausschließen.

Knapp zwei Wochen nach der Wahl des neuen US-Präsidenten sprach Schauspieler Matthew McConaughey in einem Interview über die US-Politik - und die Frage, ob er sich vorstellen könne, eines Tages selbst für ein politisches Amt zu kandidieren.

Künstler, die im Laufe ihres Lebens die politische Karriere einschlagen, sind in den USA keine Seltenheit. Man denke nur an Arnold Schwarzenegger, der immerhin acht Jahre lang Gouverneur des Bundesstaates Kalifornien war, oder an Kanye West, der mit seiner Idee, für das Amt des US-Präsidenten zu kandidieren, während der diesjährigen Wahl für Aufsehen sorgte. Kein Wunder also, dass Moderator Hugh Hewitt in seiner Radiotalkshow seinem Gast Matthew McConaughey etwas Ähnliches vorschlug.

Während eines Interviews in der „The Hugh Hewitt Show“ deutete der 64-Jährige an, dass der US-Schauspieler in der Öffentlichkeit häufig als „Mitte-Rechts“ wahrgenommen würde. Er vermutete weiter, dass ihn dies eines Tages zu einem potenziellen Bewerber als Gouverneur in seinem Heimatstaat Texas machen könnte.

„Werden Sie jemals für etwas kandidieren?“, fragte Hewitt deshalb an McConaughey gewandt. Dieser hielt sich zunächst bedeckt: „Ich weiß es nicht“, antwortete er, „Ich meine, das würde nicht von mir abhängen.“ Der Schauspieler fuhr fort: „Sehen Sie, Politik scheint mir im Moment ein kaputtes Geschäft zu sein.“ Aber: Wenn die Politik ihren Zweck neu definiere, „könnte ich viel mehr daran interessiert sein“, so der Hollywood-Star.

Was die Politik betrifft, so sei ihm wichtig, „hinter persönliche Werte zu kommen“. Momentan hätten beide Seiten, das heißt sowohl Demokraten als auch Republikaner, das Vertrauen ineinander verloren. Dies führe dazu, „dass wir kein Vertrauen in uns selbst haben“, was schließlich zu „Anarchie“ führen könnte. Seiner Meinung nach sei es wichtig, dass jeder in den Spiegel schaue und sich frage: „Wie kann ich heute ein bisschen besser sein?“ Jetzt, da die Wahl vorbei sei, ginge es zunächst darum, dass „wir uns erst einmal stabilisieren müssen“.

teleschau

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