Britische Sängerin

Gewalt-Martyrium: Sängerin Duffy schildert grausame Details

Duffy erlebte den blanken Horror - und machte dies nun auf ihrer Webseite öffentlich.
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Duffy erlebte den blanken Horror - und machte dies nun auf ihrer Webseite öffentlich.

Jahrelang war sie von der Bildfläche verschwunden. Nun veröffentlichte Duffy einen schockierenden Bericht über ihr Martyrium, das ihr einst widerfuhr.

Jahrelang war Duffy verschwunden. Niemand wusste, was mit der britischen Sängerin, die mit dem Hit „Mercy“ 2008 einen Welthit landete, los war und wo sie sich aufhielt - ehe im Februar dieses Jahres ein Instagram-Post für Erschütterung sorgte: Duffy sei ausgerechnet an ihrem Geburtstag „vergewaltigt, betäubt und über einige Tage hinweg gefangen gehalten“ worden, schrieb sie dort. Sie zog sich aus der Öffentlichkeit zurück, um das Erlebte zu verarbeiten.

Zur Bewältigung dieser furchtbaren Erlebnisse veröffentlichte die heute 35-Jährige nun einen siebenseitigen Text, der unter https://www.duffywords.com zu lesen ist und grausam detailliert zurückblickt. Entschuldigend beginnt Duffy den Bericht mit den Worten: „Es beunruhigt mich, dass diese Geschichte Kummer enthält, wo doch so viele in dieser Zeit das Gegenteil davon brauchen.“ Eine Anspielung auf die aktuell grassierende Corona-Pandemie. „Ich kann nur hoffen, dass meine Worte als eine momentane Ablenkung oder vielleicht sogar als ein Trost dienen, dass man aus der Dunkelheit herauskommen kann.“

„Ohne meine Psychologin hätte ich es wahrscheinlich nicht geschafft“

An einem 23. Juni soll es passiert sein, dass Duffy in einem Restaurant Drogen verabreicht wurden. „Ich wurde dann für vier Wochen immer wieder unter Drogen gesetzt.“ Auf dem Rücksitz eines Fahrzeugs kam sie in einem anderen Land zu Bewusstsein. Der Täter habe sie in einem Hotelzimmer vergewaltigt. „Ich erinnere mich an den Schmerz und den Versuch, im Zimmer bei Bewusstsein zu bleiben, nachdem es passiert ist“, resümiert sie in dem schockierenden Bericht. Als sie ihrem Peiniger entkam, igelte sie sich wochenlang ein, sprach mit niemandem. Duffy: „Ohne meine Psychologin hätte ich es wahrscheinlich nicht geschafft.“ Nun könne sie dieses Jahrzehnt hinter sich lassen.

Ob sie je wieder in die Öffentlichkeit zurückkehrt wie vor dem Übergriff, lässt Duffy offen. Immerhin gibt es auch schöne Nachrichten von ihr: Duffy hat ein neues Lied herausgebracht. „Something Beautiful“ ist allerdings nicht käuflich erhältlich oder zu streamen, sondern lediglich beim britischen Sender BBC Radio 2 zu hören.

teleschau

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