„Der Lehrer“

„Es geht um unsere Zukunft“: Der neue RTL-„Lehrer“ spricht Klartext zum Thema Schule

Als Mathelehrer David Ritter wird der Schauspieler Simon Böer fortan in der langjährigen Erfolgsserie "Der Lehrer" auf RTL zu sehen sein. Die erste Folge mit dem Titel "Weil ich 'ne Lücke füllen muss" läuft bereits kommenden Donnerstag, 28. Januar.
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Als Mathelehrer David Ritter wird der Schauspieler Simon Böer fortan in der langjährigen Erfolgsserie „Der Lehrer“ auf RTL zu sehen sein. Die erste Folge mit dem Titel „Weil ich 'ne Lücke füllen muss“ läuft bereits kommenden Donnerstag, 28. Januar.

Simon Böer macht sich Sorgen um die Zukunft: Gerade für die Kinder sei die derzeitige Pandemie eine große psychische Belastung. Warum die Situation dennoch auch etwas Gutes für das Bildungssystem hätte, erklärt der 48-Jährige in einem Interview zu „Der Lehrer“.

Vom Pfarrer bis zum drogensüchtigen Kommissar hat der Schauspieler Simon Böer im Laufe seiner Karriere schon die unterschiedlichsten Rollen übernommen. Am kommenden Donnerstag, 28. Januar, gibt der 48-Jährige sein Debüt als Mathe- und Physiklehrer David Ritter in der RTL-Erfolgsserie „Der Lehrer“ (donnerstags, 20.15 Uhr). Wie er über die momentane Lage an deutschen Schulen denkt, verriet der 48-Jährige jetzt in einem Interview mit dem Sender.

„Diese Pandemie ist gerade für unsere Kinder und Jugendliche eine große psychische Belastung“, erklärte Böer. Vor allem der „Verzicht auf das soziale Miteinander“ sei für viele Schüler ein Fluch. Dennoch hat der zweifache Vater auch Hoffnung im Hinblick auf die digitale Entwicklung, wie auch das Schulwesen allgemein: „Es kann nicht sein, dass wir in der Lage sind zum Mond zu fliegen, unseren Kindern aber in der Schule, mit Ausnahmen, nicht beigebracht wird, wie sie die großen Herausforderungen des Lebens meistern, wie sie mit Wut, Angst und Zweifeln umgehen können.“ Gerade in diesen Zeiten reiche es nicht mehr, nur formales Wissen zu vermitteln. „Es geht um unsere Zukunft“, so Böer.

Auch Sohn Milon ist fortan am Set dabei

Seiner neuen TV-Präsenz als Nachfolger von Hendrik Duryn, dem bisherigen Hauptdarsteller der Comedy-Serie, sieht Böer mit gemischten Gefühlen entgegen: „Ich freue mich sehr, dieses wertvolle Format mit diesem tollen Ensemble weitertragen zu dürfen“, sagte er. Allerdings hätte er auch Respekt vor der Gesamtleistung des Teams, insbesondere der von Duryn, der die Serie immerhin bis in die neunte Staffel hinein getragen hätte. Dass „Der Lehrer“ überhaupt so lange Erfolg hat, liege seiner Einschätzung nach an der Nähe zur jungen Zielgruppe und den lebensrelevanten Inhalten.

Auch Böers Sohn Milon wird ab sofort in „Der Lehrer“ zu sehen sein: Der 13-Jährige spielt fortan Julius, den Sohn des Paukers. Anfangs sei er deswegen skeptisch gewesen, erinnerte sich Böer. Doch inzwischen sei dies anders: „Im Casting hat er mich dann mehr als beeindruckt. Er hat eine große Spielfreude, ist locker und durchlässig. Mittlerweile bin ich mehr als glücklich diese Erfahrung mit Milon gemeinsam machen zu dürfen. Es macht großen Spaß! Leider spielt er mich an die Wand.“

Im Oktober 2020 hatte Hendrik Duryn seinen Ausstieg aus der Serie bekannt gegeben. Als Lehrer Stefan Vollmer hatte der 53-Jährige seit Beginn der Serie im Jahr 2009 die Titelrolle verkörpert. Seine letzte Folge war am vergangenen Donnerstag auf RTL zu sehen.

teleschau

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