„Leschs Kosmos“

CO2 im Boden vergraben? Harald Lesch prüft ungewöhnliche Maßnahmen gegen den Klimawandel

"Klimawandel - das ist die Monsterwelle", warnte Harald Lesch in seiner Sendung.
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„Klimawandel - das ist die Monsterwelle“, warnte Harald Lesch in seiner Sendung.

Ungewöhnliche Situationen verlangen ungewöhnliche Lösungen - bestes Beispiel: Klimawandel. Ob und wie Europa das Ziel der Klimaneutralität bis 2050 noch erreichen kann, beleuchtete Professor Harald Lesch in seiner aktuellen Sendung.

„Niemand kann doch wirklich ernsthaft an der globalen Erwärmung und dem Klimawandel zweifeln“. kritisierte Harald Lesch in einem Interview einmal die Klimawandelleugner. Schon seit Jahren warnt der TV-Professor vor der Erderwärmung: „Wenn wir nicht ganz schnell handeln, wird uns die Welt um die Ohren fliegen“, so der beliebte Physiker. Kein Wunder, dass er sich auch in seiner Sendung „Leschs Kosmos“ immer wieder dem menschengemachten Klimawandel widmet - basierend auf Wissenschaft und Fakten. So auch am Dienstagabend: „Klimawandel - das ist die Monsterwelle“, sagte der 60-Jährige in seiner Sendung unter dem Titel „Klimaneutrales Europa - aber wie?“. Und fragte: Wie kann Europa klimaneutral werden? Welche Lösungen und Strategien gibt es?

Die Antwort in der Sendung: Soll das Ziel eines klimaneutralen Europas bis 2050 verwirklicht werden, kommen wir laut Weltklimarat an einer aktiven Entnahme von CO2 aus der Atmosphäre nicht mehr vorbei. Denn es ist ernüchternd: Allein mit der Minimierung der Treibhausgase ist das Ziel innerhalb von 30 Jahren nicht mehr zu erreichen. Und es könnte noch schlimmer kommen, wie Leschs Sendung deutlich machte: Stößt die Menschheit in den nächsten zehn Jahren genauso viel Treibhausgase in die Atmosphäre aus wie bisher, dann könnte unser Klima in naher Zukunft „verrücktspielen“. Es drohen Dürren, Überschwemmungen, Temperatursteigerungen und der Anstieg des Meeresspiegels.

Was tun? Lesch porträtierte Forscher, die nach Lösungen suchen. Einige davon arbeiten daran, CO2 aus der Atmosphäre abzuschöpfen oder vor dem Eintritt in die Atmosphäre abzufangen. Zudem gibt es Techniken, CO2 im Boden zu „vergraben“ - eine in Deutschland entwickelte Technik, bei der das Treibhausgas regelrecht in den Boden hineingepresst wird. Derlei Geoengeneering-Technologien spielen laut Sendung eine immer größere Rolle. Denn eines wurde klar: Klassische Techniken wie das Aufforsten von Wäldern reichen nicht mehr aus.

teleschau

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