Vormundschaft

Britney Spears erleidet Gerichtsschlappe gegen eigenen Vater

Vor Gericht erlebte Britney Spears erneut einen Dämpfer.
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Vor Gericht erlebte Britney Spears erneut einen Dämpfer.

Seit 13 Jahren liegt die Vormundschaft für Britney Spears bei ihrem Vater. Dabei wird es bis auf Weiteres auch bleiben, wie ein Gericht entschied.

Ein selbstbestimmtes Leben ist für Britney Spears weiterhin nicht möglich. Wie ein Gericht in Los Angeles am Donnerstag entschied, bleibt ihr Vater Jamie weiterhin der Vormund der Sängerin. Laut „The Guardian“ entscheidet er auch künfitg über die Marke Britney Spears und das Vermögen der Künstlerin - gemeinsam mit der Treuhandgesellschaft „Bessemer Trust“.

Britney Spears hat bereits mehrmals versucht, ihre Unabhängigkeit zurückzuerlangen. Ihre Anwälte argumentierten, ihr Vater sei kein geeigneter Vormund, und sie habe „Angst“ vor ihm. Außerdem hindere er seine Tochter an einer Fortführung ihrer Karriere.

Jamie Spears hingegen verfolgte bei der Verhandlung das Ziel, wieder sämtliche Entscheidungen über das Leben seiner Tochter in alleiniger Verantwortung treffen zu dürfen. Dem gab das Gericht jedoch nicht recht. Erst im November war verfügt worden, dass sich Jamie Spears mit „Bessemer Trust“ abstimmen müsse. Die nächste Anhörung vor Gericht ist für den 17. März angesetzt.

Die Vormundschaft im Fall von Britney Spears beschäftigt US-Gerichte seit vielen Jahren. Zuletzt hatte der Fall besondere Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit erfahren, nachdem die „New York Times“ den Dokumentarfilm „Framing Britney Spears“ veröffentlicht hatte. Der Film versucht nachvollziehen, wie der permanente öffentliche Druck den Zusammenbruch von Spears 2007 förderte und zur Anordnung der Vormundschaft 2008 führte. Auch die Rolle der Boulevardpresse wurde in der Dokumentation kritisch hinterfragt.

teleschau

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