Dieter Bohlen im RTL-Interview

„Bei mir gibt's keine Ermüdungserscheinungen“: Dieter Bohlen steht noch voll im Saft

Dieter Bohlen ist aus der deutschen Casting-Szene nicht mehr wegzudenken. Am Samstag, 1. Februar, feiert er seine 500. Folge als Juror.
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Dieter Bohlen ist aus der deutschen Casting-Szene nicht mehr wegzudenken. Am Samstag, 1. Februar, feiert er seine 500. Folge als Juror.

Seit 17 Jahren zählt „Deutschland sucht den Superstar“ zu den erfolgreichsten Castingshows. Am Samstag, 1. Februar, feiert Dieter Bohlen seine 500. Folge als Juror. An Rente denkt er noch lange nicht, wie er jetzt im Interview durchblicken ließ.

Aus der deutschen Casting-Landschaft ist Dieter Bohlen schon seit einer gefühlten Ewigkeit nicht wegzudenken: Seine RTL-Shows „Deutschland sucht den Superstar“ (derzeit immer dienstags und sonntags, 20.15 Uhr, auf RTL) und „Das Supertalent“ laufen so erfolgreich wie eh und je. Am Samstag, 1. Februar, feiert Bohlen seine 500. Folge als RTL-Juror. Angesichts des langanhaltenden Erfolgs von „Deutschland sucht den Superstar“ zeigt sich der 66-Jährige jetzt im Gespräch mit RTL selbst erstaunt: „Ganz am Anfang wäre das unvorstellbar gewesen, über 30 Staffeln zu reden“, gibt er im Interview zu. Dennoch habe er immer an die Formate geglaubt. Grund dafür sei der stetige Wandel der Sendungen gewesen: „Wir ändern ständig Sachen, und wir gucken uns genau an, was beim Publikum ankommt und was nicht.“

Bereits heute, so Bohlen, würden Ideen für 2021 entwickelt, und man überarbeite das Konzept der zukünftigen Liveshows. Dies sei angesichts des sich ständig verändernden Musik-Buisness auch zwingend nötig: „Als wir anfingen, gab es noch Langspielplatten, dann kam die CD, dann kamen die Downloads, und mittlerweile sind wir jetzt beim Streaming angekommen.“

Besonders „natürliche Stimmen“ hätten es nach Einschätzung Bohlens auf dem derzeitigen Markt, auf dem Musik-Größen wie Mariah Carrey oder Celine Dion nur noch mäßigen Erfolg einfahren, schwer: „Für große Stimmen ist im Moment nicht die Zeit. Aber auch da muss man sich eben versuchen, an die Gegebenheiten anzupassen.“

Auch Bohlen selbst habe sich für die Arbeit in der Casting-Show verändern müssen: Er sei vom einsamen Wolf zu einer Team-Rolle aufgestiegen. Das sei vor allem anfangs nicht leicht gewesen. Heute genießt er nach eigener Auskunft seinen Job und denkt noch lange nicht an die Rente: „Bei mir gibt's keine Ermüdungserscheinungen - sonst würde ich es nicht machen!“, sagt Bohlen.

teleschau

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