Ex-„Bachelor“

Albträume, Morddrohungen: Andrej Mangold will nach dem „Sommerhaus“-Fiasko neu anfangen

Im Interview mit dem VOX-Magazin "Prominent" warb Andrej Mangold für einen Neufanfang nach dem "Sommerhaus"-Skandal.
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Im Interview mit dem VOX-Magazin „Prominent“ warb Andrej Mangold für einen Neufanfang nach dem „Sommerhaus“-Skandal.

Ein halbes Jahr nach dem Fiasko im „Sommerhaus der Stars“ sprach Ex-„Bachelo“ Andrej Mangold in einem TV-Interview ausführlich über Hassnachrichten, die ihn und seine damalige Freundin Jenny Lange erreichten. Nun plant der 34-Jährige einen Neuanfang.

Und plötzlich war der charmante Ex-„Bachelor“ mit Mobbingvorwürfen konfrontiert ... Mit seinem Auftritt in „Das Sommerhaus der Stars - Kampf der Promipaare“ (RTL) sorgte Andrej Mangold 2020 für einigen Unmut unter seinen Fans. Wie schlimm der Shitstorm gegen ihn und seine damalige Freundin Jenny Lange tatsächlich war, verriet der 34-Jährige nun in einem Interview mit dem VOX-Magazin „Prominent“.

„Ich habe während der Zeit wirklich zu kämpfen gehabt. Ich hatte Albträume, ich konnte superschlecht schlafen“, erinnert sich Mangold. Grund dafür waren einige üble Hassnachrichten, Anrufe und Morddrohungen, aus denen er im VOX-Beitrag zitierte. Sogar seine Privatadresse sei auf Twitter veröffentlicht worden. Mangold bestätigte Berichte, wonach mehrere Werbepartner ihre Zusammenarbeit beendet haben. Er hätte dadurch mehrere Zehntausend Euro verloren, rechnet er vor.

Andrej Mangold: „Ich glaube, ich habe alles gegeben“

Dass er an dieser Entwicklung nicht ganz unschuldig ist, weiß der Basketballer inzwischen: „Da habe ich mich nicht von meiner Schokoladenseite gezeigt und ich kam da wirklich unsympathisch rüber“, sortiert Mangold seinen „Sommerhaus“-Auftritt kritisch ein. Für seine verbalen Dauer-Attacken etwa gegen die „Bachelor“-Finalistin und „Sommerhaus“-Bewohnerin Eva Benetatou wolle er sich nun entschuldigen: „Das hat nicht nur mir ein schlechtes Gefühl gegeben, sondern auch dem Zuschauer.“

Für die Trennung von seiner Freundin sei der Shitstorm allerdings nur ein Grund unter vielen gewesen, erklärt Mangold weiter: „Das war dann der Tropfen auf den heißen Stein, wo wir gesagt haben: 'Das bringt so nichts mehr. Du denkst einfach anders, als ich denke bei gewissen Themen.'“

Vielleicht, mutmaßt er heute, habe auch der Altersunterschied zu Jennifer Lange eine Rolle gespielt: „Sie ist 27 und ich bin 34. Ich denke schon eher an Familie. Sie ist vielleicht noch nicht so angekommen wie ich. Wir waren einfach an unterschiedlichen Punkten in unserem Leben.“ Auch wenn er zugibt, hin und wieder geweint zu haben, könne er heute ruhigen Gewissens in den Spiegel schauen: „Ich glaube, ich habe alles gegeben“, sagt er über die Beziehung, die aus der RTL-Datingshow „Der Bachelor“ hervorgegangen war.

Zukunftspläne: nachhaltiger Kaffee und Schauspielkarriere

Nun schmiedet der gebürtige Hannoveraner fleißig Zukunftspläne: Demnächst will er seine eigene, nachhaltige Kaffeebohne verkaufen. Außerdem arbeitet er mittlerweile wieder als Werbegesicht und denkt über eine Karriere als Schauspieler nach. Auch privat hat er sich verändert und ein Haus auf Mallorca gekauft: „Mein Ziel war es schon immer, mit der Frau, die ich liebe, und vielleicht auch ein, zwei Kindern ein Haus am Meer zu besitzen.“

Als der neunte „Bachelor“ (RTL) machte sich Andrej Mangold 2019 auf die Suche nach seiner Traumfrau. Während der Staffel lernte er Jenny Lange kennen und verliebte sich in sie. Im November 2020 gaben die beiden ihre Trennung bekannt.

teleschau

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