Von Polizist angeschossen

Blutender Hund wurde vermisst - jetzt herrscht traurige Gewissheit

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Drama um einen Hund bei Wolfsburg: Der Schäferhund war bei einem Polizeieinsatz verletzt worden und in Panik geflüchtet. (Symbolbild)

In Wolfsburg wurde ein Schäferhund offenbar von der Polizei angeschossen. Tagelang war der Hund verschwunden. Nun herrscht in Niedersachsen traurige Gewissheit.

  • Ein Schäferhund ist bei einem Polizeieinsatz in Wolfsburg angeschossen worden
  • Das verletzte Tier flüchtete im Stadtteil Vorsfelde und war nicht mehr zu finden
  • Nach mehreren Tagen tauchte der Hund in Wolfsburg wieder auf
  • Jetzt herrscht in Niedersachsen allerdings traurige Gewissheit

Vorsfelde/Wolfsburg - Bei einem Polizeieinsatz in Vorsfelde bei Wolfsburg ist ein Schäferhund von einem Polizisten angeschossen worden. In Panik lief das verletzte Tier davon und blieb danach tagelang verschwunden. Etwa eine Woche nach dem Einsatz der Polizei in Niedersachsen tauchte der verletzte  Hund wieder auf und konnte seinem Besitzer zurückgegeben werden. Doch jetzt herrscht um den Schäferhund  traurige Gewissheit. Von dem tragischen Zwischenfall bei Wolfsburg berichtet nordbuzz.de*

Wolfsburg-Vorsfelde: Polizist verletzt Schäferhund in Niedersachsen mit einem Schuss

Der tragische Vorfall in Niedersachsen ereignete sich am Sonntagabend (20. September 2019). Wie die Polizei Wolfsburg bestätigt, mussten die Beamten an diesem Tag gleich mehrfach ausrücken. Einsatzort war ein Mehrfamilienhaus in der Straße Zum Heidgarten in Wolfsburg-Vorsfelde. In Niedersachsen war den Beamten eine hilflose Person gemeldet worden, es waren bereits mehrere Beschwerden eingegangen. Als die Polizisten an der Adresse ankamen, trafen sie auf der Straße auf einen 39-jährigen Mann mit seinem Schäferhund. Der Hundebesitzer stand in Niedersachsen offenbar unter starkem Alkoholeinfluss. "Letztlich haben wir dem Mann dann einen Platzverweis erteilt", so ein Sprecher der Polizei Wolfsburg. Indes hat ein Hund in Braunschweig aus dem Nichts eine Joggerin angefallen.

Daraufhin machte sich der 39-Jährige zusammen mit seinem Schäferhund auf den Weg in seine Wohnung in Wolfsburg. Dort habe er jedoch Schwierigkeiten gehabt, die Haustür zu öffnen. In dem Moment sei der Hund laut Angaben der Polizei auf einen der Beamten losgegangen, in Niedersachsen fiel dann ein Schuss. "Der Kollege hat einmal geschossen und der Schäferhund ist abgehauen. Ob er überhaupt getroffen wurde, ist unklar", erklärte ein Polizeisprecher laut news38. Bei Hannover machten unterdessen eine Pilzsammlerin eine gruselige Entdeckung im Wald. Unterdessen blickte die Polizei in Goslar bei Braunschweig in ein Auto - was die Beamten darin sahen, verschlug ihnen die Sprache.

Wolfsburg: Hund wieder da - traurige Gewissheit

Tatsächlich soll der Schäferhund nach Aussagen von Zeugen in Wolfsburg geblutet haben, das Tier lief vermutlich in Panik und unter Schmerzen von einem Netto-Parkplatz in Niedersachsen und war daraufhin unauffindbar. Angaben der Polizei vom Montagabend (21. September 2019) bestätigten, dass das Tier "vermutlich" getroffen worden und verletzt sei. Der 39-jährige Hundehalter aus Wolfsburg, der nach Angaben der Polizei über drei Promille Alkohol im Blut gehabt haben soll, wurde vorerst von den Beamten in Niedersachsen mitgenommen. Ein anderes Tier sorgte derweil für Aufregung in einem Supermarkt in Bremen. Unterdessen warnt die Polizei Wolfsburg wegen Todesgefahr vor diesen brutalen Männern - wer sie sieht, muss sofort den Notruf wählen.

Nach über einer Woche nach dem tragischen Zwischenfall in Niedersachsen ist der Schäferhund nun wieder aufgetaucht. Zunächst wurde das verletzte Tier nach Polizeiangaben vor einem Supermarkt in der Meinstraße in Vorsfelde bei Wolfsburg gesichtet. Danach saß der Hund vor einem Wohnhaus in der Straße Zum Heidgarten und konnte seinem Besitzer in Niedersachsen zurückgegeben werden. Unterdessen machte ein Tierschützer der Organisation "Soko Tierschutz" Horror-Aufnahmen im "Todeslabor" "LPT" in Hamburg, das Tierversuche für Pharma-Unternehmen durchführt. Derweil machte in Bremerhaven bei Bremen einen Frau eine schrecklichen Fund, als sie mitten in der Nacht auf einen herrenlosen und scheinbar ausgehungerten Hund traf.

Doch ein Happy-End gibt es für Hund und Herrchen aus Wolfsburg-Vorsfelde in Niedersachsen nicht. Nach Angaben von news38 war der Schäferhund so schwer verletzt, dass er vom Tierarzt eingeschläfert werden musste. Währenddessen begann ein Prozess gegen ein Elternpaar in Hamburg, das sein Baby qualvoll sterben ließ. Unterdessen kam es in Helmstedt bei Braunschweig zur dramatischen Verfolgungsjagd, in dessen Folge die Polizei zu einem schrecklichen Mittel greifen musste.

SJ

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