Autobahnpolizei

Sternhagelvoll: Polizei zieht Brummifahrer bei Sittensen aus dem Verkehr

Die Polizei zieht auf der Autobahn A1 bei Sittensen einen LKW-Fahrer aus dem Verkehr. Er hat 3,6 Promille Alkohol im Blut und kann kaum laufen.

Sittensen (Niedersachsen) – Der muss gut gebechert haben, bevor er sich ans Steuer seines 40-Tonners gesetzt hat: Die Autobahnpolizei Sittensen zieht am Dienstagabend, 20. April 2021, gegen 23:30 Uhr einen total besoffenen Brummifahrer aus dem Verkehr. Zuvor fiel einem Hilfspolizisten die unsichere Fahrweise des LKW-Fahrers auf.

Samtgemeinde in Niedersachsen:Sittensen
Fläche:138,74 Quadratkilometer
Einwohner:11.268 (Stand: 31. Dezember 2019)
Samtgemeindebürgermeister:Jörn Keller

Der Trucker ist gegen 23:30 Uhr auf der Autobahn A1 Hansalinie zwischen Hamburg und Bremen unterwegs, als einem Hilfspolizisten seine unsichere Fahrweise auffällt. Immer wieder gerät der LKW ins Schlingern, auf Höhe der Ratsstätte Ostetal Nord kracht er schließlich fast in die Leitplanke. Der Fahrer bremst abrupt ab und bleibt mitten auf der Autobahn stehen.

Sturzbetrunkener LKW-Fahrer bei Sittensen: Trucker kann kaum noch laufen

Der Hilfspolizist, der die ganze Szenerie mit ansieht, sichert sofort die Gefahrenstelle ab, damit nichts Schlimmeres passiert. Kurz darauf treffen seine Kollegen von der Autobahnpolizei Sittensen ein. Die erkennen auch gleich den Grund für die unsichere Fahrweise des Brummifahrers.

Mit rund 3,6 Promille Alkohol hat die Polizei am Dienstagabend einen Brummifahrer bei Sittensen aus dem Verkehr gezogen. (Symbolbild)

Der Mann am Steuer ist nicht nur betrunken, er ist sternhagelvoll. Und zwar so sehr, dass er beim Aussteigen aus der Führerkabine den Beamten mitten in die Arme fällt. Dem umsichtigen Verhalten der Autobahnpolizisten ist es zu verdanken, dass der Mann nicht auf dem Asphalt aufschlägt.

Ein erster Atemalkoholtest vor Ort ergibt einen Wert von 3,6 Promille – eindeutig zu viel, um auch nur in die Nähe eines Lenkrads zu kommen. Auf der Wache wird ihm noch eine Blutprobe entnommen, danach kommt er zur weiteren Beobachtung und zur Ausnüchterung ins Krankenhaus. * nordbuzz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Andreas Arnold/dpa

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