Drama in Seevetal

Barbarische Attacken vor Aldi! Clan-Krieg lässt Ort zittern

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In Seevetal in Niedersachsen gingen vor einem Aldi Clan-Mitglieder südlich von Hamburg aufeinander los (Symbolbild/Montage)

Der eskalierte Clan-Streit in Seevetal in Niedersachsen lässt die Polizei nicht los Die Attacken vor dem Aldi südlich von Hamburg forderte mehrere Verletzte.

  • Zu einer blutigen Auseinandersetzung kam es vor einem Aldi in Seevetal in Niedersachsen
  • Stark bewaffnete Clan-Mitglieder gingen südlich von Hamburg aufeinander los
  • Bei der Schlägerei gab es mehrere Verletzte

Update vom 16. Juli 2019: Noch immer ist die Lage in Seevetal in Niedersachsen ein heißes Pflaster. Der ausgebrochene Clan-Krieg zwischen zwei Familien lässt die Gemeinde südlich von Hamburg einfach nicht los. Auch die Polizei steht unter immensem Druck. "Das ist hier ein Pulverfass", erklärt ein Polizist der Bild. Der Großeinsatz der Polizei dauert bereits vier Tage an. Weshalb das Ganze? Um die beiden Familien, die vor blutigen Angriffen nicht zurückschrecken, voreinander zu beschützen. Die Rund-um-die-Uhr-Präsenz sei deshalb aktuell alternativlos.

Am späten Samstagabend eskalierte der Clan-Streit vor einem Aldi in Seevetal in Niedersachsen. Es kam zu mehreren brutalen Attacken. Wann sich die Lage beruhigen wird, ist noch nicht abzusehen.

Seevetal in Niedersachsen: Clan-Familien gehen südlich von Hamburg vor Aldi aufeinander los

Update vom 15. Juli 2019: Auch knapp zwei Tage nach den schrecklichen Vorfällen in Seevetal südlich von Hamburg ist die Lage vor Ort angespannt. Die blutigen Attacken am Samstagabend haben ihre Spuren hinterlassen. Die Polizei rechnet mit weiteren Attacken von Clan-Mitgliedern. Die Beamten sind im Landkreis Harburg in Maschen und Meckelfeld präsent, ein Großaufgebot ist vor Ort.

„Wir zeigen aktuell rund um die Uhr Präsenz und wollen so verhindern, dass es zu neuen Konfrontationen zwischen Angehörigen der beiden Familien kommt. Derzeit gehen wir davon aus, dass uns dieses noch ein paar Tage beschäftigen wird", erklärte Polizeisprecher Jan Krüger der Bild. „Zu den Hintergründen der Auseinandersetzung haben wir keine Erkenntnisse."

Zu den Tatverdächtigen gibt es hingegen Neuigkeiten: „Die vier Beschuldigten stehen namentlich fest. Die Staatsanwaltschaft hat keine Anträge auf Erlass von Haftbefehlen gestellt", sagte Krüger.

Seeveteal: Clan-Angriffe vor Aldi südlich von Hamburg

Meldung vom 14. Juli 2019: Fürchterliche Szenen, die sich in der Nacht zu Sonntag vor einem Parkplatz bei Aldi in Seevetal abspielten. Ein BMW fuhr vor dem Discounter in Niedersachsen vor, mehrere Männer stiegen aus. Dann ging alles ganz schnell. Von dem schrecklichen Vorfall südlich von Hamburg berichtet nordbuzz.de*.

Es war der vergangene Samstagabend (13. Juli), als es gegen 22 Uhr in Seevetal zu derblutigen Auseinandersetzung kam. Mehrere Männer stiegen vor dem Aldi aus dem BMW, bis zum Hals mit Messer, Pistole, Zimemrmannshammer und Baseballschläger bewaffnet. Ihr Ziel war ein 22-jähriger Mann, der nach Angaben der Polizei sofort attackiert und mit Schlägen und Tritten leicht verletzt wurde.

Seevetal in Niedersachsen: Blutige Clan-Attacke vor Aldi südlich von Hamburg

Noch vor dem Eintreffen der Polizei konnten die Verdächtigen flüchten. Bei den Beteiligten der brutalen Schlägerei in Seevetal südlich von Hamburg handelt es sich um Angehörige zweier Familien, wie die Polizei berichtet. Nach Angaben der Bild zwei Clans, die bereits in der Vergangenheit mehrfach in Streit geraten waren. Dabei kam es nach Angaben der Polizei vereinzelt zu mehreren Körperverletzungen in Niedersachsen.

Nur etwa eine Stunde nach der Attacke vor dem Aldi kam es auf dem dortigen Parkplatz gegen 23.30 Uhr erneut zu einer blutigen Schlägerei. Erneut fuhr ein Auto vor, vier bewaffnete Männer stiegen nach ersten Erkenntnissen der Polizei aus und griffen mehrere Angehörige der anderen Clan-Familie an.

Bei einer anderen Horror-Tat kam es bei der Entführung eines 21-Jährigen in Bremen zu barbarischen Folter-Szenen in einem Keller.

Hamburg: Clan-Mitglieder mit Messer-Attacke vor Aldi bei Seevetal in Niedersachsen

Wie die Polizei berichtet, erlitten bei dem zweiten Angriff vor dem Aldi in Seevetal zwei Männer im Alter von 24 und 23 Jahren Stich- und Schlagverletzungen. Nach Angaben der Beamten bestehe jedoch keine Lebensgefahr. Die beiden Opfer wurden mit Rettungswagen in verschiedene Krankenhäuser gebracht.

Ein dritter Mann im Alter von 22 Jahren erlitt bei der Schlägerei Prellungen. Die vier verdächtigen Clan-Mitglieder flüchteten nach dem blutigen Angriff mit dem BWM in unbekannte Richtung, wie die Polizei mitteilt.

Seevetal: Polizei ruft nach Clan-Schlägerei vor Aldi Verstärkung

Wegen der brutalen Attacken leitete die Polizei ein Strafverfahren wegen versuchten Totschlags ein. Da die Beamten weitere Konfrontationen zwischen den beiden Familien nicht ausschließen konnte, wurden insgesamt 20 Streifenwagen aus dem Gebiet der Polizeidirektion sowie aus Hamburg nach Seevetal und Meckelfeld entsandt.

Zum Glück mussten diese nicht eingreifen. Zu weiteren Auseinandersetzungen zwischen den beiden Clans kam es in Niedersachsen glücklicherweise nicht.

Hamburg: SEK stürmt Wohnung von Clan-Mitgliedern in Seevetal in Niedersachsen

Noch in der Nacht auf Sonntag wurde von der Polizei das bei dem zweiten Angriff genutzte Fluchtfahrzeug an einer Wohnanschrift der Tatverdächtigen lokalisiert. Am frühen Sonntagmorgen stürmten schließlich Einsatzkräfte vom Spezialeinsatzkommando (SEK) die Wohnung in Seevetal südlich von Hamburg. Die Clan-Mitglieder waren jedoch nicht vor Ort. Die Fahndung der Polizei geht weiter.

Auch bei einem Einsatz in Lübeck stürmte die Polizei eine Wohnung und machte eine unfassbare Entdeckung. Bei einer weiteren brutalen Auseinandersetzung in Niedersachsen kam es zwischen einer Gruppe und einem 27-Jährigen zu einer Messerstecherei in Hannover.

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