Blitzatlas 2018 vorgestellt

Blitze-Bammel: Lüchow-Dannenberg ist ein guter Ort für Angsthasen

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Im Kreis Lüchow-Dannenberg schlugen im Jahr 2018 besonders selten Blitze ein.

Wer Angst vor Gewittern hat und bei Bitzen regelmäßig zusammenzuckt, könnte im Landkreis Lüchow-Dannenberg glücklich werden. Dort schlugen 2018 bundesweit besonders wenig Blitze ein.

Lüchow/Osnabrück - Der Landkreis Lüchow-Dannenberg gehört zu den Regionen mit der geringsten Blitzdichte in Deutschland. Wie die Siemens AG am Dienstag in ihrem Blitzatlas 2018 bekannt gab, wurden in dem ostniedersächsischen Landkreis 0,2 Blitze pro Quadratkilometer registriert. Damit schafft es der Kreis auf den 401. von 403 Plätzen. Bundesweite Blitz-Hauptstadt ist die unterfränkische Stadt Schweinfurt mit 5,0 Blitzeinschläge pro Quadratkilometer. In Niedersachsen steht die Stadt Osnabrück mit Platz 119 an höchster Stelle, hier wurden im vergangenen Jahr 1,7 Blitze pro Quadratkilometer registriert. Die Stadt Bremen steht an 375. Stelle mit 0,4 Blitzeinschlägen pro Quadratkilometer.

Rekord-Tiefstand bei Blitzeinschlägen war 2016

Der Rekord-Tiefstand bei Blitzeinschlägen war bundesweit 2016 mit rund 432.000 gemessenen Blitzen. Der Jahrhundertsommer im vergangenen Jahr sei zu warm gewesen, die Wetterlagen seien sehr stabil und die Gewitterfronten nicht so ausgeprägt gewesen.

Insgesamt ermittelte der Blitz-Informationsdienst von Siemens (BLIDS) mit seinen etwa 160 verbundenen Messstationen in Europa für 2018 rund 446.000 Einschläge, was erneut ein vergleichsweise niedriger Stand ist. Die Stationen sind im Abstand von 350 Kilometern voneinander aufgestellt.

Niedersachsen erwertet derweil Ende Juli einige besonders heiße Tage. Stellenweise sollen bis zu 39 Grad erreicht werden. Das wäre ein neuer Hitzerekord für das Bundesland.

dpa

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