Riesenglück für Polizistin

Taxifahrer fährt in Unfallstelle auf A1 – weil er mit seinem Handy beschäftigt war

Am frühen Samstagmorgen gegen 1.25 Uhr hat sich auf der Autobahn A1 im Bereich Emstek ein Verkehrsunfall ereignet. Während die Polizei damit beschäftigt war, den Unfall aufzunehmen, fuhr ein Taxifahrer in die auffällig abgesperrte Unfallstelle. Grund: Er war mit seinem Mobiltelefon beschäftigt.

Im Bericht der Polizei heißt es: Am Samstag kam es gegen 1.25 Uhr auf der Autobahn 1 in Bereich der Gemeinde Emstek zu einem Verkehrsunfall. Ein 32-jähriger Osnabrücker geriet aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit bei regennasser Fahrbahn mit seinem Pkw ins Schleudern und touchiert zunächst die Mittelschutzplanke. Von dieser prallte der Wagen zurück, schleuderte über alle drei Fahrstreifen sowie den Seitenstreifen und wurde letztlich auf die Außenschutzplanke katapultiert. Der Fahrer blieb unverletzt. Es entstand nach ersten Schätzungen der aufnehmenden Polizeibeamten ein Gesamtschaden in Höhe von 16.825 Euro.

Anlässlich der Verkehrsunfallaufnahme und Bergung des Unfallwagens war der Hauptfahrstreifen der A1 im Bereich der Unfallstelle auf einer Länge von 400 Metern mit einer Lauflichtanlage und Warnbaken gesperrt. Ein 38-jähriger Taxifahrer aus Dortmund erkannte aufgrund der Nutzung seines Mobiltelefones die Verkehrssituation zu spät.

Er fuhr in die abgesicherte Unfallstelle und beschädigte hierbei Absicherungsmaterial. Großes Glück hatte eine Polizeibeamtin der Autobahnpolizei Ahlhorn, die sich unmittelbar zuvor an genau dieser Stelle befunden hatte.

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Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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