Spontan an die See

Urlaub an der Nordsee: Norderney führt Maskenpflicht ein - Neue Coronavirus-Regeln gelten am Strand

Ein Ausflug oder Urlaub an der Nordsee bei schönem Wetter wäre für viele Sonnenanbeter eine schöne Abwechslung zum Corona-Alltag. Doch ist das überhaupt möglich?

  • Coronavirus-Regeln an der Nordsee-Küste in Niedersachsen
  • Strände in Niedersachsen sind offen
  • Spontan-Reisende haben es schwer an der Nordsee-Küste

Update 28. Juni: Es wird voll an der Nordseeküste. In mehreren Bundesländern haben die Ferien begonnen. Der ADAC meldete mehrere längere Staus auf niedersächsischen Autobahnen. Betroffen war unter anderem die A1 von Hamburg in Richtung Osnabrück bei Bremen. Auch rund um Hamburg war es wegen Bauarbeiten eng auf den Straßen. Aus Nordrhein-Westfalen kommen die meisten Sommerurlauber nach Niedersachsen

Die Stadt Cuxhaven hatte Urlaubern aus Gütersloh und Warendorf ohne Nachweis über einen negativen Corona-Test den Strandbesuch untersagt. Zurückweisungen habe es bislang nicht gegeben, hieß es am Samstag bei der für den Kur- und Strandbetrieb zuständigen Nordseeheilbad Cuxhaven GmbH. Die Strände seien aufgrund des Wetters gut besucht.

Nordsee-Urlaub: Insel Norderney führt Maskenpflicht ein

Um das Risiko, sich mit dem Coronavirus anzustecken zu minimieren, gilt für mehrere Einkaufsstraßen auf Norderney nun die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Diese soll zunächst bis zum 19. Juli gelten. Betroffen sind die Strandstraße, die Poststraße, die Friedrichstraße zwischen Heinrich- und Bismarckstraße sowie die Schmiedestraße.

Ursprüngliche Meldung vom 12. Juni: Bremen/Niedersachsen - Am Strand entspannen und endlich mal baden gehen - eine schöne Vorstellung. Dieses Wochenende würde sogar das Wetter mitspielen, es sind Temperaturen von mehr als 20 Grad Celsius angesagt. Doch macht den Küstenfans am Ende die Corona-Pandemie wieder einen Strich durch die Rechnung?

Corona-Urlaub an der Nordsee: Planung ist alles

Jeder darf wieder an die Nordsee in Niedersachsen reisen, natürlich gelten aber auch hier strenge Corona-Regeln. Auf den Inseln gilt zum Beispiel, dass bei Buchungen für weniger als eine Woche sowie für Tagestouristen die Kommunen entscheiden, ob der Zutritt gestattet ist. Wer also nach Norderney oder Wangerooge möchte, sollte sich vorher ausreichend informieren.

Camping- und Wohnmobilstellplätze haben, wenn auch unter Auflagen, wieder geöffnet. Für Einrichtungen, in denen viele Menschen aufeinander treffen, zum Beispiel Hotels und Jugendherbergen, sind seit 25. Mai Öffnungen unter Auflagen erlaubt. Sie dürfen aber nur zu maximal 80 Prozent ausgelastet sein.

Corona-Urlaub an der Nordsee: Spontan-Reisende haben es schwer

Bei Ferienwohnungen und Ferienhäusern sieht es für Spontan-Reisende etwas komplizierter aus. Sie dürfen wieder vermietet werden, die siebentägige Wiederbelegungsfrist ist inzwischen von der Landesregierung gestrichen worden.

Die Nordsee sie derzeit ein beliebtes Urlaubsziel - viele Menschen fahren in der Corona-Krise an der Küste in Niedersachsen.

Restaurants und andere Gastronomie-Betriebe sind geöffnet, allerdings unter Auflagen. Die Besitzer müssen ein Hygienekonzept vorlegen und alle Besucher müssen ihre Kontaktdaten hinterlassen.

Corona-Urlaub an der Nordsee: Viele Freizeiteinrichtungen sind geöffnet

Auch die Strände sind weitestgehend geöffnet. Hier gibt es Corona-Regeln, die je nach Strand unterschiedlich sind. Es gelten die aktuellen Kontaktbeschränkungen (maximal zwei Haushalte) und oft sind die öffentlichen Toiletten geschlossen, um das Infektionsrisiko möglichst niedrig zu halten.

Abseits von Meer und Strand sieht es wieder ganz gut aus, was die Freizeitgestaltung angeht. Einige Einrichtungen sind seit 25. Mai wieder offen, darunter sind Zoos, Freizeitparks, Museen und Freibäder. Einige Einrichtungen bleiben dagegen vorerst geschlossen. Das gilt unter anderem für Diskotheken und ähnliche Einrichtungen, Saunen und Indoor-Spielplätze.

Auch wenn die Hotels wieder geöffnet sind, sollten Urlauber vor Anreise nachfragen, ob sie dort überhaupt erwünscht sind. Zuletzt gab es einen Skandal in Cuxhaven, wo eine Hotelbesitzerin keine „dicken“ Gäste beherbergen wollte.

Quelle: nordbuzz.de

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