Von Brücke in See gestürzt

Niedersachsen: Junge ertrinkt im See und stirbt nach Reanimation im Krankenhaus

Ein Junge ertrinkt in einem See in Niedersachsen. Er kann geborgen und reanimiert werden, verstirbt aber am selben Abend im Krankenhaus.

  • Tragisches Unglück in Niedersachsen: Junge stürzt in See
  • Er kann von der DLRG geortet und reanimiert werden
  • Am Abend verstirbt er im Krankenhaus in Oldenburg

Westrhauderfehn – Eine dramatische Rettungsaktion spielte sich am Sonntagnachmittag in Westrhauderfehn (Landkreis Leer) ab: Ein Kleinkind ist von einer kleinen Brücke unbemerkt in den Hahnentanger See gestürzt und ertrunken.

Tragisches Unglück in Niedersachsen: Junge ertrinkt im See

Nur wenige Augenblicke später bemerkten die Eltern das verschwinden des Kindes und begannen zusammen mit anderen Passanten im Wasser mit der Suche nach dem Kind. Einige Passanten setzten direkt einen Notruf ab. Sofort machten sich Taucher der DRLG (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft), die Wasserrettung der Kreisfeuerwehr, ein Rettungswagen und ein Rettungshubschrauber auf den Weg.

Die ersten Einsatzkräfte begaben sich mit ins Wasser, wie einer Feuerwehrmeldung zu entnehmen ist. Zeitgleich wurde das erste Boot ins Wasser gelassen und die nähere Umgebung abgesucht. Kurze Zeit später trafen auch die ersten Taucher am See ein und unterstützten die Suche. Wenige Minuten später wurde das Kind dann in fünf Meter Tiefe unter Wasser gefunden.

Tragisches Unglück in Niedersachsen: Junge kann zunächst reanimiert werden

Zurück am Ufer begannen die Rettungskräfte sofort mit der Reanimation. Trotz der längeren Zeit unter Wasser bestand noch eine Hoffnung das Kind zu retten. Die Eltern wurden unterdessen von zwei Notfallseelsorgern betreut. Mit dem Hubschrauber wurde das Kind dann nach Oldenburg (Niedersachsen) geflogen. Am Abend verstarb der Junge dann jedoch im Krankenhaus.

Mehr Badetote als in den vergangenen Jahren befürchtet die DLRG für diesen Sommer.

An dem See herrschte Badeverbot, auf dass durch Schilder hingewiesen wird. Der Junge sei wohl von seiner Familie unbemerkt ins von einer kleinen Brücke ins Wasser gestürzt.

Vor einigen Wochen hatte ein Sprecher der DLRG gesagt, dass in diesem Jahr mehr Badetote befürchtet werden. Dies liege auch an der Coronavirus-Krise. // Quelle: nordbuzz.de

Rubriklistenbild: © Mohssen Assanimoghaddam/dpa

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