Kreuzfahrtriese „Iona“

Meyer Werft feiert Jubiläum: 50. Kreuzfahrtschiff verlässt Baudock

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Die Meyer Werft in Papenburg hat das Kreuzfahrtschiff „Iona“ erfolgreich ausgedockt.

Die Meyer Werft aus Papenburg freut sich über ein Jubiläum. Das 50. Kreuzfahrtschiff hat das überdachte Baudock verlassen. Die „Iona“ soll bis zu 5.200 Passagiere befördern.

  • Meyer Werft feiert Jubiläum: 50. Kreuzfahrtschiff ausgedockt
  • „Iona“ von P&O Cruises soll 5.200 Passagiere befördern
  • Meyer Werft baut auch an Schwesterschiff der „Aidanova“

Papenburg - Das 50. Kreuzfahrtschiff der Meyer Werft in Papenburg ist in der Nacht auf Freitag aus dem überdachten Baudock ausgedockt worden. Dann wurde die 344 Meter lange „Iona“ an der Ausrüstungspier der Werft festgemacht, wie ein Sprecher sagte. Die Werft habe für das Manöver ein Zeitfenster zwischen den Winterstürmen genutzt. In der Nacht sei das Wetter in Niedersachsen und Bremen wie erhofft unkritisch gewesen.

„Iona“ ist bislang größtes Kreuzfahrtschiff der Meyer Werft Papenburg

Der Kreuzfahrtriese ist mit 184.700 BRZ (Bruttoraumzahl/früher: Bruttoregistertonnen/BRT) das größte bislang bei der Meyer Werft an der Ems gebaute Schiff. Die „Iona“ soll für die britische Reederei P&O Cruises mehr als 5.200 Passagiere befördern. In den kommenden Tagen erhält sie ihre Schornsteinverkleidung, auch der Innenausbau geht weiter. Ende März soll das Schiff die 40 Kilometer lange Schleppfahrt über die Ems zur Nordsee absolvieren.

Die 225 Jahre alte Meyer Werft wird in diesem Jahr drei Kreuzfahrtschiffe fertigstellen. Auf die „Iona“ folgen die etwas kleinere „Spirit of Aventure“ und die ebenfalls riesige „Odyssee of the Seas“.

Meyer Werft baut an Schwesterschiff der „Aidanova“ mit Flüssiggasantrieb

Großes Aufsehen erregte zuletzt die Fertigstellung des Kreuzfahrtschiffs „Aidanova“ von Aida Cruises. Dieses Schiff ist 2018 fertiggestellt worden und ist das weltweit erste Kreuzfahrtschiff, das mit emissionsarmem Flüssiggas (LNG) betrieben wird. Für das „umweltfreundliche Schiffsdesign“ und den Antrieb hat die „Aidanova“ den Blauen Engel erhalten. Probleme gab es allerdings bei der Auslieferung der „Aidanova“, die durch ein Feuer an Bord des Schiffes verzögert wurde.

Aktuell baut die Meyer Werft ein Schwesterschiff der „Aidanova“, das ebenfalls mit LNG-Flüssiggas betrieben werden soll. Insgesamt plant Aida Cruises insgesamt drei Schiffe mit LNG-Antrieb in Betrieb zu nehmen. Dank dieses Antriebs würde der Ausstoß von Feinstaub und Schwefeloxiden nahezu vollständig vermieden, die Emissionen von Stickoxiden und des klimaschädlichen Treibhausgases CO2 werden deutlich verringert zum herkömmlichen Antrieb.

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