Kurioser Vorfall in Lüneburg

Mann spaziert in Bäckerei - dann greift er zu fragwürdigem Zahlungsmittel

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In Lüneburg in Niedersachsen gelüstete es einen Mann extrem stark nach Mettbrötchen.

Ein Mann bestellte in einer Bäckerei in Lüneburg Mettbrötchen. Womit er dann bezahlen wollte, sorgt für Kopfschütteln. Die Polizei in Niedersachsen jagte ihn.

  • In Lüneburg wollte ein Mann 13 Mettbrötchen kaufen
  • Offenbar hatte er aber kein Bargeld bei sich
  • Sein Angebot, wie er bezahlen könnte, war äußerst fragwürdig
  • Jetzt wurde ein Strafverfahren gegen den Mann aus Niedersachsen eingeleitet

Lüneburg - Lüneburg in Niedersachsen hat jetzt seinen Mett-Aufreger. Mett - oder auch Hackepeter - , diese Spezialität aus Schweinehackfleisch, Salz, Zwiebeln und Gewürzen. Meist roh verzehrt – und gerne zum sogenannten “Mett-Igel” oder Hackepeter-Schwein geformt, obwohl diese Praktik ihren Zenit bereits in den 1950er bis 1970er-Jahren hatte.

Kurz, es handelt sich um eine beliebte Fleisch-Spezialität – aber: “Mett spaltet die Deutschen”. Das berichtet 2018 "YouGov", ein britisches Markt- und Meinungsforschungsinstitut, das international tätig ist. Ihre Untersuchungsergebnisse sind höchst interessant: 35 Prozent der Befragten gaben an, Mett nie anzurühren – besonders bei den Wählern der Grünen sei die Ablehnung mit 66 Prozent groß. Unter Anhängern der Linken machte die Befragung mit 49 Prozent die meisten Mett-Fans aus.

Mett-Gelüste in Lüneburg – und ein zweifelhaftes Angebot

Das Fazit von "YouGov": “Die meisten Mettesser sind zwischen 45 und 54 Jahren alt. In dieser Altersgruppe gibt fast die Hälfte (49 Prozent) an, sehr gerne Mett zu essen. Besonders in der jüngeren Altersgruppe finden sich hingegen Mettgegner: 47 Prozent der 18- bis 24-jährigen Befragten essen kein Mett.”

In diese Analyse fügt sich der aktuelle Fall aus Lüneburg in Niedersachsen aber nicht sonderlich gut. Hier besuchte ein Mann eine Bäckerei und bestellte gleich 13 Mettbrötchen auf einmal, wie lokale Medien berichteten. Das ist sehr viel Mett auf einmal. Noch kurioser wurde die Sache, als es an Bezahlen ging. Kein Bargeld. Nein,einen Stein legte der Mann als Zahlungsmittel auf den Tresen und verließ die Bäckerei. Die Polizei Lüneburg nahm die Fahndung in Niedersachsen auf.

Unterdessen kam es in der Lüneburger Heide zu einem Unfall-Drama, als eine Pferde-Kutsche verunglückte.

Fahndung in Niedersachsen: Wer stiehlt 13 Mettbrötchen?

Schon am nächsten Tag konnte die Polizei Lüneburg einen Erfolg vermelden, wie die Hannoversche Allgemeine berichtet. „Aufgrund der Personenbeschreibung hatten die aufnehmenden Polizeibeamten schnell den Verdacht, wer für die Tat infrage kommen könnte - "ein 37 Jahre alter Lüneburger, der in der Altstadt wohnhaft ist“, zitiert die Zeitung die Polizeisprecherin Antje Freudenberg. Ebenfalls in Lüneburg hatte die Polizei auf einem Spielplatz zu tun: Hier deponierte ein unbekannter Kinderhasser eine grausame Falle.

Zwei Polizeikommissare in Oldenburg wollten unterdessen einen Geldtresor aufknacken ,  als es plötzlich zu einer Explosion kam.

Demnach rückte einen Tag nach dem Mettbrötchen-Diebstahl in Niedersachsen eine Polizeistreife zu einem anderen Einsatz aus: Ein 37 Jahre alter Mann hatte eine Flasche aus dem Fenster geworfen und fast einen Fußgänger getroffen. Ein Blick der Polizei Lüneburg in den Kühlschrank des Täters verriet ihn: da lagen Mettbrötchen. Später räumte der 37-Jährige seine Tat ein, gegen ihn wurde der Hannoverschen Allgemeinen zufolge ein Strafverfahren eingeleitet. Hat der Täter die "YouGov"-Befragung nicht gelesen? Mit seinen jungen 37 Jahren dürfte er laut Statistik nicht zu den größten Mett-Fans gehören!

In der Niedersachsen gibt es noch ganz andere kuriose Fälle: So machte die Polizei auf der Autobahn A30 bei Osnabrück eine unfassbare Entdeckung in einem Auto. In Hamburg zockte eine Prostituierte ihre Freier auf übelste Weise ab.

frs

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