Nach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Verden

Kreis Diepholz: Todesfall nach Corona-Impfung – Obduktion schließt Zusammenhang aus

Eine Person aus dem Landkreis Diepholz ist am Tag nach der Corona-Impfung mit dem Impfstoff von Astrazeneca tot aufgefunden worden. Die Staatsanwaltschaft Verden schließt inzwischen einen Zusammenhang aus.

Update vom 20. Mai: Der Anfang Mai im Landkreis Diepholz kurz nach einer Corona-Impfung verstorbene Mann ist aller Wahrscheinlichkeit nach an einer Herzerkrankung gestorben. Ein Zusammenhang sei auszuschließen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Verden auf Nachfrage von kreiszeitung.de. Das habe die Obduktion der Leiche ergeben.

Update vom 12. Mai um 9:45 Uhr: Wie die Staatsanwaltschaft Verden auf Anfrage von kreiszeitung.de mitteilt, soll die angeordnete Obduktion der Person aus Bruchhausen-Vilsen am kommenden Freitag stattfinden. Mit Untersuchungsergebnissen zu den Umständen des Todes sei dann in der kommenden Woche zu rechnen.

Update vom 11. Mai um 9:30 Uhr: Im Zusammenhang mit der verstorbenen Person aus Bruchhausen-Vilsen gibt es noch keine neuen Erkenntnisse, wie die Staatsanwaltschaft Verden auf Nachfrage von kreiszeitung.de mitteilt. Eine Obduktion sei am Montag angeordnet worden. Mit Ergebnissen könne zeitnah gerechnet werden, wann genau das sein werde, konnte ein Sprecher der Staatsaltanwaltschaft noch nicht sagen.

Unterdessen will die EU-Kommission die Belieferung der Mitgliedstaaten mit dem Corona-Impfstoff von Astrazeneca gerichtlich erzwingen*.

Originalmeldung vom 10. Mai 2021: Landkreis Diepholz - Die Person aus Bruchhausen-Vilsen wurde am Donnerstag mit Astrazeneca gegen das Coronavirus geimpft. Einen Tag später wurde sie tot aufgefunden. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft Verden in dem Fall..

UnternehmenAstrazeneca
HauptsitzCambridge, Vereinigtes Königreich
CEOPascal Soriot
Gründung6. April 1999

Seitens des Landkreises Diepholz können derzeit noch keine Aussagen darüber getätigt werden, ob es einen Zusammenhang zwischen der Impfung und der Todesursache gibt. Das schreibt der Landkreis am Montag in einer Pressemitteilung.

Die Person aus Bruchhausen-Vilsen wurde am Donnerstag mit Astrazeneca gegen Corona geimpft. 

Impfzentrum Bassum meldet Todesfall Paul-Ehrlich-Institut

Das Impfzentrum Bassum wird den Todesfall nach Vorliegen der Gesamtdokumentation dem Paul-Ehrlich-Institut melden, das die Sicherheit von Impfstoffen und biomedizinischen Arzneimitteln überwacht. Eine telefonische Vorinformation ist bereits erfolgt. Im Impfprozess seien keine Auffälligkeiten erkennbar gewesen, heißt es. Der Impfstoff Astrazeneca* wurde mittlerweile für alle freigegeben.

Bereits zu Beginn des Jahres starb eine Seniorin aus Weyhe nach der Corona-Impfung*. Es gab jedoch keinen Zusammenhang mit dem Impfstoff. *Kreiszeitung.de und merkur.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Robert Michael

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