Kindesmisshandlung bei Hannover

Mutter handelt wegen Noten drastisch - das Gerichtsurteil überrascht

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Ein Mädchen soll von ihrer Mutter in Burgwedel bei Hannover in einen Käfig gesperrt und mit einem Elektrohalsband gequält worden sein (Symbolfoto)

Eine Mutter aus Burgwedel nahe Hannover soll ihre Tochter auf brutale Weise gequält haben. Das Gerichtsurteil in Niedersachsen schockt.

  • Eine Hundezüchterin aus Burgwedel bei Hannover soll ihre eigene Tochter misshandelt haben
  • Die 44-jährige Mutter soll das sechsjährige Mädchen in einen Tierkäfig gesperrt haben
  • Außerdem quälte die Mutter ihr Kind in Niedersachsen mit einem Elektrohalsband

Update vom 4. Oktober 2019: Sie quälte ihre Tochter auf brutale Weise, legte ihr ein Elektrohalsband um und sperrte sie in eine Transportbox für Hunde. Gegen die 44-jährige Horror-Mutter aus Burgwedel in Niedersachsen wurde nun vor dem Landgericht Hannover das Urteil gefällt. Die Mutter, die als Hundetrainerin arbeitet und ihre Tochter brutal bestrafte, wenn sie sich nicht an die Regeln hielt, hatte zu Beginn des Prozesses noch ihre Taten bestritten. Das Landgericht Hannover war jedoch von den brutalen Strafen der Horror-Mutter aus Burgewedel überzeugt.

Die 44-jährige Hundetrainerin soll ihrer damals sechs- beziehungsweise siebenjährigen Tochter mindestens siebenmal einen Stromstoß mit einem Elektrohalsband für Hunde verpasst haben. Zudem hat die Horror-Mutter das junge Mädchen nach Auffassung des Landgerichtes Hannover geschlagen und mindestens drei Mal über einen längeren Zeitraum in eine Transportbox für Hunde gesperrt. Die 44-jährige Frau aus Burgwedel in Niedersachsen, die als Hundetrainerin arbeitete, habe ihre Tochter auch zur Strafe im Wald ausgesetzt. Nun ist im Prozess gegen die Horror-Mutter aus Niedersachsen das Urteil gefallen.

Das Landgericht Hannover verurteilte die Frau aus Burgwedel wegen schwerer Misshandlung von Schutzbefohlenen, Freiheitsberaubung sowie der Verletzung der Fürsorgepflicht zu einer Freiheitsstrafe von lediglich zwei Jahren und sechs Monaten. Die Staatsanwaltschaft Hannover hatte fünf Jahre gefordert, die Verteidigung zwei Jahre auf Bewährung. Die Mutter aus Burgwedel in Niedersachsen brach bei der Urteilsbegründung unterdessen in Tränen aus. Einen Tag zuvor hatte die 44-jährige Hundetrainerin ihre Taten zugegeben, das hatte das Landgericht Hannover in der Urteilsfindung positiv gewertet.

Update vom 23. September 2019: Zwischen August 2016 und September 2017 soll eine 44-jährige Mutter aus Burgwedel bei Hannover ihre älteste Tochter brutal gequält haben. Wenn sich das damals sechs bzw. siebenjährige Mädchen nicht an die Regeln hielt, soll die als Hundetrainierin arbeitende Frau ihr Kind kurzerhand in eine Hunde-Transportbox gesteckt oder mit einem Elektrohalsband, das sonst bei Welpen verwendet wird, bestraft haben. Seit heute muss sich die Frau aus Burgwedel in Niedersachsen nun vor dem Landgericht Hannover verantworten. Die Anklage lautet schwere Misshandlung von Schutzbefohlenen. Doch zum Prozessauftakt schockte die 44-Jährige bei ihrer Aussage in Niedersachsen.

Burgwedel bei Hannover: 44-jährige Mutter steht wegen schweren Missbrauchs vor Gericht

Wie die Frau aus Burgwedel bei Hannover zu Protokoll gab, habe sie ihre Tochter nur einmal für eine kurze Zeit eingesperrt, als das damals sechsjährige Mädchen bereits in der Hunde-Transportbox im Kinderzimmer gespielt habe. „Ich habe sie gesichert, damit sie nicht raus und vor ein Auto läuft“, wird die Mutter von der Bild zitiert. Zudem hätte sich ihre Tochter häufig Geschichten ausgedacht. Ansonsten bestritt die 44-Jährige jedoch die Vorwürfe. Doch die Staatsanwaltschaft Hannover ist dagegen von der Misshandlung der ältesten Tochter - die Frau aus Burgwedel hat noch eine vierjährige Tochter - überzeugt.

Laut der Staatsanwaltschaft Hannover habe die Mutter gegenüber ihrer älteren Tochter drakonische Strafen eingesetzt und dem Mädchen Angst und Schmerzen zugefügt, wenn es sich unpassend verhalten habe. Das Kind sei von der 44-jährigen Frau aus Burgwedel bei Hannover mehrfach in eine Transportbox für Hunde eingesperrt worden, einmal sogar über Nacht. Zudem habe die Mutter versucht, ihre Tochter mit Stromstößen über ein Elektrohalsband zu maßregeln, so wie es sonst (verbotenerweise) mit Welpen gemacht wird. Unterdessen wurde ein 16-jähriges Mädchen in Bad Harzburg bei Goslar von zwei Männern angesprochen - plötzlich fielen die Unbekannten über sie her.

Burgwedel bei Hannover: Mutter soll kleiner Tochter mit einem Elektrohalsband bestraft haben

Kurz nach der Einschulung sei das Mädchen sogar im Wald ausgesetzt worden, weil sie ihre Hausaufgaben nicht machen wollte. Außerdem wird der 44-jährigen Mutter vorgeworfen, das Mädchen mit einer Peitsche und einem breiten Holzbrett geschlagen zu haben. Das Holzstück habe dabei immer in Reichweite gelegen. Sollte das Landgericht Hannover der Anklage folgen und die Mutter wegen der schweren Misshandlung von Schutzbefohlenen verurteilen, drohen der Frau aus Burgwedel in Niedersachsen bis zu zehn Jahre Haft. Für den Prozess in Hannover sind noch sechs weitere Termine bis Anfang Oktober angesetzt. Dagegen wählte in Bückeburg in Niedersachsen ein Mann den Notruf, doch als die Sanitäter eintrafen, begann für die Retter nahe Hannover der Albtraum.

Burgwedel bei Hannover: Mutter drohen wegen schweren Missbrauchs bis zu zehn Jahre Haft

Meldung vom 12. August 2019: Burgwedel/Hannover - Eine 44-jährige Frau soll ihre eigene Tochter auf übelste Art und Weise misshandelt haben. Die Staatsanwaltschaft Hannover wirft der Hundezüchterin vor, das zum damaligen Zeitpunkt sechs Jahre alte Mädchen in einen Tierkäfig eingesperrt zu haben. Darüber hinaus soll die in Burgwedel bei Hannover lebende Mutter ihrem Kind ein Elektrohalsband angelegt haben, um sie mit Stromstößen zu quälen. Über die unfassbare Kindesmisshandlung in Niedersachsen berichtet nordbuzz.de*.

Hannover: Mutter bestraft eigenes Kind nach schlechten Schulnoten in Niedersachsen

In Burgwedel bei Hannover soll sich eine unfassbare Geschichte zugetragen haben. Demnach soll eine 44-jährige Hundezüchterin aus Niedersachsen ihre älteste Tochter (heute neun Jahre alt) immer wieder in einem Tierkäfig gehalten und mit einem Elektrohalsband gequält haben. Das wird der Mutter von der Staatsanwaltschaft Hannover vorgeworfen, die nun Anklage wegen der Misshandlung von Schutzbefohlenen erhoben hat.

Nach Behördenangaben hatte die Misshandlung der eigenen Tochter im August 2016 begonnen. Doch erst nach einem Jahr vertraute sich das damals sechs Jahre alte Mädchen aus Niedersachsen einer Therapeutin gegenüber an - und erzählte von den schockierenden Maßnahmen der Mutter. Das LKA Niedersachsen sucht zudem nach einem Kinderschänder aus Göttingen, der Kinder schwer missbraucht haben soll.

Burgwedel bei Hannover: 44-jährige Hundezüchterin misshandelt eigene Tochter

Den Angaben nach habe die 44-jährige Mutter aus Burgwedel bei Hannover ihre damals sechsjährige Tochter immer dann in einen Tierkäfig eingesperrt, wenn das kleine Mädchen sich unerwünscht Verhalten oder schlechte Schulleistungen erbracht habe. Dann sei die Tochter teilweise über Stunden in dem Käfig gehalten worden, manchmal auch über Nacht. 

Derweil kam es in Hamburg zur Unfall-Tragödie, als ein kleiner Junge auf die Straße lief und plötzlich von einem Bus erfasst wurde.

„Weil die Tochter immer wieder aus der Box flüchtete, soll die Mutter den Käfig mit Kabelbinder und Vorhängeschloss gesichert haben“, so Thomas Klinge, Sprecher der Staatsanwaltschaft gegenüber der Bild. Die 44-jährige Mutter bestritt gegenüber der Kripo derweil die Quälerei. Nun wird sich die Hundezüchterin aus N iedersachsen, die zudem noch eine weitere, heute vier Jahre alte Tochter hat, vor Gericht verantworten müssen. Die beiden Töchter sollen dagegen bei Pflegeeltern untergebracht worden sein.

Derweil erlebten sieben Kinder in Hannover einen Albtraum, als ihr Fahrstuhl genau zwischen zwei Stockwerken feststeckte und Panik ausbrach.

Burgwedel bei Hannover: Mutter sperrte Tochter in Niedersachsen zur Strafe in Käfig ein

Der 44-jährigen Hundezüchterin aus Niedersachsen droht indes eine Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren. Unter Abschnitt eins des Strafgesetzbuchs heißt es: „Wer eine Person unter achtzehn Jahren (...) quält oder roh misshandelt, (...) wird mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren bestraft.“ Sollte das Gericht die Mutter aus Burgwedel bei Hannover für schuldig befinden, könnte die Freiheitsstrafe auch mindestens ein Jahr bedeuten. Das wäre der Fall, wenn „der Täter die schutzbefohlene Person durch die Tat in die Gefahr einer erheblichen Schädigung der körperlichen und seelischen Entwicklung bringt“ (§ 225 Abs. 17 Variante StGB).

Dagegen sorgte in eine schwangere Frau in Hannover für Fassungslosigkeit, als sie gleich zwei Mal stark alkoholisiert von der Polizei angetroffen wurde. Für eine werdende Mutter in Hamburg wurde die Geburt zum Albtraum, als man sie stundenlang alleine im Kreißsaal warten ließ.

Kindesmisshandlung in Burgwedel bei Hannover kein Einzelfall in Deutschland

So unfassbar die mutmaßliche Kindesmisshandlung in Burgwedel bei Hannover auch klingt, in Deutschland sind derartige Vorfälle keine Einzelfälle. Im Jahr 2018 verzeichnete die polizeiliche Kriminalstatistik bei 4180 Kindern eine Misshandlung, im Vergleich zum Jahr 2017 (4247 Fälle) ist das ein leichter Rückgang.

Die Dunkelziffer, also die Anzahl der Fälle, die nicht an die Öffentlichkeit gelangen, dürfte allerdings noch einmal ein gutes Stück höher liegen. Im Jahr 2018 kamen zudem 136 Kinder unter 18 Jahren gewaltsam ums Leben, fast 80 Prozent waren dabei jünger als sechs Jahre, so der Kinderschutz Niedersachsen.

Krasse Szenen folgten dagegen auch in Hannover, nachdem ein Autofahrer einen Unfall baute. Auf der A7 bei Hannover kam es zum Horror-Unfall, als ein Lkw-Fahrer das Stauende sah und in einen Ford Kuga krachte. 

Nag

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