Örtliche Gewitter möglich

Gluthitze in Niedersachsen vorbei - Wetter wird wechselhafter

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Trockenheit belastet die Natur in Norddeutschland.

Trockenheit und Hitze haben die vergangenen Tage in Niedersachsen und Bremen geprägt. Jetzt folgt auf die Gluthitze wechselhaftes Sommerwetter mit örtlichen Gewittern.

Update, 29. Juli: Auf Gluthitze folgt Abkühlung in Niedersachsen

Die extreme Hitze ist bis auf weiteres vorbei. In den kommenden Tagen könnten sich die Menschen in ganz Niedersachsen eher auf wechselhaftes Sommerwetter mit durchziehenden Schauern einstellen, sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Hamburg am Montag. 

Dabei werde es am Dienstag noch vergleichsweise trocken bleiben. In den folgenden Tagen werde es dann aber immer wieder Niederschläge und örtlich auch Gewitter geben. Mit 28 bis 30 Grad werde es am Dienstag noch einmal etwas wärmer, sagte der Sprecher. 

Danach werde sich die Temperatur eher um 25 Grad einpendeln. „Zum Ende der Woche kann es dann auch noch etwas weiter runter gehen“, sagte er. Örtlich lägen die Temperaturen dann bei 23 Grad. Grundsätzlich werde es im Binnenland etwas wärmer sein als an der Küste.

Erstmeldung: Nach Gluthitze wird es kühler

Hannover/Bremen - Nach der Gluthitze in der vergangenen Woche wird das Wetter in Niedersachsen und Bremen unbeständiger. Mancherorts soll es in der kommenden Woche sogar regnen - flächendeckender Landregen, den vor allem die Bauern sich wünschen, bleibt nach Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes aber aus. Teils seien kräftige Gewitter möglich, sagte eine Meteorologin am Sonntag. Sommerlich soll es am Montag bei etwa 23 Grad auf den Inseln und bis zu 28 Grad im Emsland sein. Die Nordsee sei mittlerweile vielerorts 20 Grad warm.

Am vergangenen Mittwoch und Donnerstag war der deutsche Hitzerekord geknackt worden, der Höchstwert liegt nun bei 42,6 Grad. Dieser war am Donnerstagnachmittag in Lingen im Emsland gemessen worden.

AKW Grohnde weiterhin in Betrieb

Entgegen ersten Ankündigungen musste das Atomkraftwerk Grohnde im Landkreis Hameln-Pyrmont doch nicht abgeschaltet werden. Die Temperatur in der Weser sei weniger stark gestiegen als befürchtet, teilte der Betreiber Preussen Elektra am Samstag mit. Das Atomkraftwerk wird mit Wasser aus der Weser gekühlt. Ab einer Obergrenze von 26 Grad Wassertemperatur des Flusses darf kein wärmeres Wasser mehr in den Fluss zurückgeleitet werden, um das Ökosystem nicht zu gefährden.

Der Dienstag wird der Meteorologin zufolge bei bis zu 31 Grad wieder freundlicher. Die Waldbrandgefahr sei weiterhin hoch, zuletzt gab es bereits viele Brände, zum Beispiel bei Cuxhaven. Dort geriet ein Campingplatz in Gefahr, von den Flammen erwischt zu werden. Dagegen machte in Wilhelmshaven ein Mann an der Nordsee einen spektakulären Fund - und brachte damit alle in Gefahr, wie nordbuzz.de* berichtet.

dpa

*nordbuzz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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