Einsatz in Berne

Feuerinferno in der Wesermarsch: Pferde und Schafe verenden im Stall

Bauernhofbrand wird durch die Feuerwehr gelöscht. Atemschutzgeräteträger.
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Bei einem Brand in der Gemeinde Berne sind in der Nacht auf Mittwoch Tiere in den Flammen verendet, zwei Feuerwehrleute verletzten sich leicht. (Symbolbild, nordbuzz.de-Montage)

Bei einem Brand in einem Stall im Landkreis Wesermarsch verenden Mittwochnacht Pferde und Schafe in den Flammen. Zwei Feuerwehrleute verletzen sich.

Berne – Es ist 2:15 Uhr am Mittwochmorgen, 7. April 2021, als die Einsatzkräfte alarmiert werden: Großbrand in Ranzenbüttel, einem Teilort der Gemeinde Berne im Landkreis Wesermarsch (Niedersachsen). Vor Ort zeigt sich den Rettungskräften ein echtes Feuerinferno. Lichterloh steht der Pferde- und Schafstall bereits in Flammen, als die Wehrleute am Einsatzort an der Deichstraße in Ranzenbüttel eintreffen.

Gemeinde in Niedersachsen:Berne (Landkreis Wesermarsch)
Fläche:85,21 Quadratkilometer
Einwohner:6.889 (Stand 31. Dezember 2019)
Ortsteile:51
Bürgermeister:Hartmut Schierenstedt (parteilos)
Postleitzahl:27804

Stall mit Pferden und Schafen in Flammen: Stalldach stürzt ein und begräbt zwei Feuerwehrleute

Bei Eintreffen der Feuerwehrleute befinden sich im Stall noch etliche Pferde und Schafe. Einige Tiere können die Einsatzkräfte retten, für viele kommt die Hilfe aber zu spät. Sie verenden elendig im Flammenmeer. Während die Einsatzkräfte gegen den Brand auf dem Gelände eines landwirtschaftlichen Betriebs kämpfen, stürzt plötzlich ein Teil des Dachs des Stallgebäudes ein. Es begräbt zunächst zwei Feuerwehrleute unter sich, die kurz darauf leicht verletzt gerettet werden.

Stall in Berne brennt völlig nieder – Feuer verschont Wohnhaus

„Nach derzeitigen Erkenntnissen verendeten durch den Brand eine noch unbekannte Anzahl von Schafen und vier Pferde“, erklärt die Polizei in einer Mitteilung von Mittwochmorgen. Der Stall, direkt verbunden mit dem Wohnhaus auf dem Gehöft, brennt in dieser Nacht völlig nieder. Wie durch ein Wunder entstehen am Wohnhaus nur Rußablagerungen. Verletzt wird außer den beiden Feuerwehrleuten kein Mensch. Auch einige Reetdachhäuser, die sich in der näheren Umgebung befinden, bleiben verschont.

Im Einsatz sind in dieser Nacht 120 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Berne, Brake, Ganderkesee, Lemwerder, Bardewisch und Elsfleth. Auch die Polizei ist vor Ort, berichtet die Nordwest-Zeitung. Im Laufe des Vormittags konnte der Brand vollständig gelöscht werden. Brandexperten schätzen derzeit den Schaden auf rund 250.000 Euro. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Auch im Landkreis Rotenburg ereignete sich ein Unglück. Dort erfasste eine EVB-Bahn zwei Pferde. Eine trächtige Stute bezahlte dies mit ihrem Leben.

Erst am Dienstag stand in Binde (Sachsen-Anhalt) eine Schweinezuchtanlage in Brand, berichtet az-online.de*. Und im Februar brannte ein Gehöft in Bötersen (Landkreis Rotenburg/Wümme) nieder. Die Löscharbeiten dauerten 13 Stunden, berichtete kreiszeitung.de*. * nordbuzz.de, kreiszeitung.de und az-online.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

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