Explosion in Emden bei Bremen

Mann will Tresor im Keller öffnen - doch das hat verheerende Folgen

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Nach der Explosion in einem Wohnblock in Emden rückten Feuerwehr und Polizei als Großaufgebot an.

Ein Mann wollte einen Tresor mit einer fragwürdigen Methode öffnen. In Emden unweit von Bremen gab es viele Verletzte, es kam in Niedersachsen zum Großeinsatz.

  • In Emden verursacht ein 64-jähriger Anwohner für eine Explosion im Keller eines Mehrfamilienhauses
  • Bei dem Zwischenfall gibt es mehrere Verletzte, Polizei und Feuerwehr evakuieren drei Wohnblocks in Emden
  • Der Grund für die Explosion im Keller des Mehrfamilienhauses in Niedersachsen macht sprachlos 

Emden - Im Keller eines Mehrfamilienhaus in Emden-Transvaal in Niedersachsen kam es am Sonntagmorgen zu einer mysteriösen Explosion. Ein Großaufgebot von Polizei und Feuerwehr evakuierte drei komplette Wohnblocks. Bei der Explosion in Emden bei Bremen gab es mehrere Verletzte, darunter auch den Mann, der offenbar den Großeinsatz verschuldet hatte. Doch die eigentliche Ursache für den großen Knall in Niedersachsen macht sprachlos. Vom spektakulären Großeinsatz nach der Explosion in Emden bei Bremen berichtet nordbuzz.de*.

Emden bei Bremen: Mann verursacht Explosion im Keller eines Mehrfamilienhauses in Niedersachsen

Die schwere Explosion in Emden ereignete sich am Sonntag (29. September 2019). Gegen 9.40 Uhr erschütterte ein gewaltiges Beben die Wohnsiedlung in der Schwabenstraße im Emdener Stadtteil Transvaal. Polizei und Feuerwehr sind schnell mit einem Großaufgebot am Ort des Geschehens in der Nähe von Bremen. Der Ursprungsort der Explosion ist rasch entdeckt - ein Keller in einem der Mehrfamilienhäuser in Niedersachsen. Zunächst heißt es, Gas sei die Ursache für den großen Knall gewesen. 

Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr evakuierten das Mehrfamilienhaus in Emden bei Bremen, in dessen Keller die Explosion stattgefunden hatte, sowie die beiden benachbarten Wohnblocks. Von der Zwangsräumung waren auch die Bewohner von insgesamt 54 Wohnungen in Niedersachsen betroffen. Mehrere Busse brachten sie zu einer nahe gelegenen Veranstaltungshalle in Emden bei Bremen, die spontan als Notunterkunft eingerichtet worden war. Ebenfalls evakuiert werden musste ein Wohnhaus in Hildesheim, nachdem ein Mann eine Handgranate gezückt hatte.

Bremen: Schwere Explosion bei Emden - mehrere Verletzte

Bei der schweren Explosion in Niedersachsen gab es drei Verletzte. Zwei Anwohner erlitten leichte Verletzungen, die noch vor Ort in Emden bei Bremen versorgt werden konnten. Doch im Keller des Wohnblocks in der Emdener Schwabenstraße, in dem sich der Explosionsherd befand, entdeckten Ersthelfer noch einen 64-jährigen Mann. Er war so schwer verletzt, dass ihn die Einsatzkräfte per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus in Emden in Niedersachsen brachten.

Bei der Explosion in Emden wurde ein 64-jähriger Bewohner schwer verletzt. Ein Rettungshubschrauber bringt den Mann in ein Krankenhaus.

Nachdem die Einsatzkräfte zahlreiche Messungen im und um das betroffenen Mehrfamilienhaus in Emden bei Bremen vorgenommen hatten, kamen die ersten Zweifel an einer Gasexplosion auf. Der Kampfmittelräumdienst des Landes wurde nachträglich zum Ort der Explosion in Niedersachsen beordert, offenbar ging man inzwischen von einer Sprengstoffexplosion aus, wie Nonstopnews berichtet. Nähere Angaben wollte die zuständige Polizei in Emden zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht machen.

Vor Explosion in Emden: Anwohner beobachteten Mann mit Sprengstoff und Tresor

Zeugen wollen am Sonntagmorgen vor der Explosion in Emden einen älteren Mann im Keller des Wohnblocks dabei beobachtet haben, wie er mit Sprengstoff zugange war. Anscheinend wollte er auf diese Weise einen verschlossenen Tresor in Niedersachsen öffnen. Doch die Aktion ging gründlich schief, der 64-Jährige aus Emden bei Bremen verursachte die schwere Explosion in Niedersachsen und zog sich dabei schwere Verletzungen zu. 

Nach der Evakuierung der drei Wohnblocks in der Schwabenstraße in Emden-Transvaal durchsuchten laut Nonstopnews Einsatzkräfte des Kampfmittelräumdienstes das Mehrfamilienhaus bei Bremen noch mehrere Stunden lang nach weiteren möglichen Sprengsätzen oder Sprengstoffzutaten. Über das Ergebnis der Hausdurchsuchung in Niedersachsen sind bisher keine Informationen bekannt. Auch die Passagiere eines Flugs der australischen Airline Qantas erlebten einen Schockmoment: Sie hörten kurz nach dem Start einen lauten Knall.

SJ

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