Bildhauer aus Peine bei Braunschweig

Künstler arbeitet an Mega-Kunstwerk - jetzt hat er ein dramatisches Problem

+
Der extrem tätowierte Thomas Doneis aus Peine bei Braunschweig wird an seinem Hobby sterben.

Thomas Doneis aus Peine bei Braunschweig arbeitet an seinem Mega-Kunstwerk. Der Künstler entdeckte das Bildhauen für sich. Jetzt hat er ein dramatisches Problem.

  • Thomas Doneis aus Wendeburg bei Peine hat große Teile seines Körpers tätowieren lassen
  • In seinem Leben besuchte er viele Orte, ließ sich von Ureinwohnern und seiner zweiten Frau stechen
  • Dann entdeckte er das Bildhauen für sich - doch daran wird der Tattoo-Mann aus der Nähe von Braunschweig sterben

Peine/Braunschweig - In seinem Leben hat Thomas Doneis, aus der Nähe von Braunschweig, zahlreiche Orte besucht. Der 51-Jährige, der in Halberstadt in Sachsen-Anhalt aufwuchs, reiste nach dem Fall der Berliner Mauer (1989) um die Welt. Thomas Doneis lebte in Sri Lanka, Neuseeland und auf den Osterinseln. Dort ließ er sich von den Ureinwohnern tätowieren.

Bei seiner Rückkehr nach Deutschland tätowierte ihm dann seine zweite Ehefrau das Gesicht zu, große Teile seines Körpers sind nahezu komplett schwarz. Vor ein paar Jahren entdeckte der Tattoo-Mann, der in Wendeburg bei Peine lebt, das Bildhauen für sich - doch an seinem Hobby wird Thomas Doneis aus Niedersachsen sterben, wie nordbuzz.de* berichtet.

Braunschweig: Thomas Doneis aus Wendebrug bei Peine will Millionen-Kunstwerk erschaffen

Fast alles an Thomas Doneis aus Niedersachsen ist tätowiert. Die Arme, sein Oberkörper und vor allem das Gesicht des 51-Jährigen sind schwarz. Der Tattoo-Mann aus Wendeburg bei Peine ist derzeit arbeitslos, lebt von Hartz-IV. Früher hatte Thomas Doneis als Rinderzüchter und Gartenbauer gearbeitet, berichtet die Bild. Dazu reiste der gebürtige Halberstädter (Sachsen-Anhalt) nach dem Mauerfall um die Welt, lebte in Sri Lanka, Neuseeland und auf den Osterinseln, ließ sich dutzende Male tätowieren.

Zunächst von Ureinwohnern einige Gebetssprüche und religiöse Motive, dann von seiner zweiten Ehefrau das gesamte Gesicht. 2013 entdeckte Thomas Doneis aus der Nähe von Braunschweig schließlich ein spezielles Hobby für sich - die Bildhauerei.

Wendeburg bei Peine: Thomas Doneis aus der Nähe von Braunschweig lebt von Hartz-IV

Aus einem 22-Tonnen schweren Sandsteinblock will Thomas Doneis aus Wendeburg bei Peine sein Meisterwerk hauen. Der 51-Jährige aus der Nähe von Braunschweig arbeitet seit 2015 an dem Schloss Neuschwanstein (Maßstab 1:62). 16 Tonnen hat der Tattoo-Mann aus Niedersachsen schon abgetragen, 300 Fenster und 600 Säulen zieren das Schloss bereits. Zwei Jahre wird Thomas Doneis wohl noch brauchen, bis sein Meisterwerk fertig ist.

Wenn es so weit ist, will der 51-Jährige das nachgebaute Schloss Neuschwanstein aber für den guten Zweck versteigern. Der Erlös soll krebskranken Kindern und Obdachlosen zugutekommen, insgesamt hofft Thomas Doneis auf 1,5 Millionen Euro, sagt er zur Bild. Doch sein Traum wird dem Tattoo-Mann aus der Nähe von Braunschweig in Niedersachsen zum Verhängnis werden. Dagegen machte eine Frau in einem Wald in der Nähe von Braunschweig eine gruselige Entdeckung

Braunschweig: Thomas Doneis aus Wendeburg bei Peine hofft auf 1,5 Millionen Euro

Denn Thomas Doneis hat von den Ärzten die Nachricht erhalten, dass er bald sterben wird. Maximal sechs Jahre blieben dem 51-Jährigen noch. Durch das jahrelange Bildhauen habe Thomas Doneis feinste Partikel aus Sandstein eingeatmet. „Jetzt habe ich eine Staublunge“, erzählt der 51-Jährige gegenüber der Bild. Doch sein Meisterwerk will der Tattoo-Mann aus Wendeburg bei Peine in Niedersachsen auf jeden Fall beenden. „Das ist mein Lebensprojekt! Mein schönstes Werk. Es wird auch mein letztes sein. Ich hoffe, es gefällt“, sagt Thomas Doneis. Derweil sorgen pikante Bilder von Greta Thunberg für einen Schock - die Fotos zeigen die Klimaaktivistin unter anderem auf einer Flanke eines Getränkeherstellers aus Braunschweig.

Nag

*nordbuzz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Das könnte Dich auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion