Entertainer bereut Nazi-Witz

Luke Mockridge macht Nazi-Witz - jetzt entschuldigt sich der Comedian

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Luke Mockridge schämt sich für den Nazi-Witz, den er spontan beim Auftritt in Braunschweig riss.

Luke Mockridge machte bei einem Auftritt in Braunschweig einen unfassbaren Witz. Das bereut der Comedian nun. Der Entertainer entschuldigt sich nun.

  • In Braunschweig verschlug Luke Mockridge seinem Live-Publikum mit einem Witz die Sprache
  • Der Comedian schockte seine Zuschauer mit einer Nazi-Anspielung
  • Im Nachhinein schämt sich Luke Mockridge für seinen Nazi-Witz: "Das war Scheiße."

Braunschweig - Diesen Auftritt wird Luke Mockridge vermutlich so schnell nicht vergessen. Und das nicht etwa, weil die Reaktionen seiner Zuschauer in Braunschweig auf einen Witz des Comedian so besonders positiv ausgefallen wären. Ganz im Gegenteil! Wie Luke Mockridge, der am Freitag (13. September 2019) seine neue Sendung "The Greatnightshow" im Sat.1 präsentiert, im Nachhinein gesteht, ist ihm die ganze Aktion sogar ausgesprochen peinlich, berichtet nordbuzz.de*.

Braunschweig: Luke Mockridge schockt Publikum in Niedersachsen mit Nazi-Witz

Was war in Braunschweig passiert? Luke Mockridge hatte wie immer seine Bühnenshow mit einer Frage an die Publikum begonnen. Der 30-Jährige wollte wissen, wo seine Zuschauer denn so herkommen. Als jemand aus dem Publikum "aus Thüringen" in Richtung Bühne rief, platzt der Comedian spontan mit der Antwort raus: "Ach - schön, Nazis sind da". Doch sein lustig gemeinter Kommentar ging total nach hinten los. Das Braunschweiger Publikum konnte über den Nazi-Witz von Luke Mockridge, der am Freitag (13. September 2019) seine neue Sendung "The Greatnightshow" im Sat.1 präsentiert, überhaupt nicht lachen.

"Dummes Klischee, sorry, ihr seht total nett aus", versuchte der Comedian aus Bonn seinen Fehltritt noch zu retten und das Ruder irgendwie herumzureißen. Doch zu spät. Die Worte waren raus, der Nazi-Witz gemacht - und der miese Gag in Braunschweig blieb hängen.

"The Greatnightshow"-Moderator Luke Mockridge schämt sich für Nazi-Witz in Braunschweig

Im Rückblick bereut Luke Mockridge seinen verbalen Spontanausfall in Braunschweig und will seinen Nazi-Witz auch gar nicht schönreden. "Nein, das war Scheiße. Ich habe mich geschämt", erklärt der Comedian aus Bonn im Interview mit DB Mobil, dem Reisemagazin der Deutschen Bahn. "Da hört man das Wort Thüringen, und die Assoziationskette springt an und schlägt 'Nazi' vor. Traurig, dass ich in meine eigene Klischeefall reingetappt bin", so Mockridge, der am Freitag (13. September 2019) seine neue Sendung "The Greatnightshow" im Sat.1 präsentiert.

Wenn es um Comedy geht, hält Luke Mockridge grundsätzlich nicht viel von Tabus. Witze über Religionen, Minderheiten oder Nazis seien seiner Meinung nach total okay, aber "je heikler das Thema, desto klüger muss der Gag sein". Eine reine Provokation nur um derer selbst willen sei nach Ansicht des 30-jährigen Comedian jedoch einfach "dumm" und "langweilig". "Da muss schon eine zweite Ebene rein", findet Luke Mockridge. Witze über Minderheiten seien bei ihm, anders als in Braunschweig, aber nicht an der Tagesordnung. Ein weiterer Prominenter erlebte in Niedersachsen etwas unangenehmes: Es gab einen Einbruch in die Villa des Basketball-Stars Dennis Schröder bei Braunschweig. Unterdessen wurde eine Zugfahrt zwischen Braunschweig und Goslar für einen 24-jährigen Mann zum Horror-Trip.

Nach Nazi-Witz: Luke Mockridge präsentiert ab 13. September 2019 "The Greatnightshow"

Kurz vor dem Nazi-Witz-Schock in Braunschweig sorgte Luke Mockridge mit seinem Auftritt beim ZDF-Fernsehgarten für negative Schlagzeilen. In der Live-Sendung hatte der Comedian Moderatorin Andrea Kiewel und ihr Publikum mit kindischen Gags und Fäkalhumor schockiert. Als der 30-Jährige anfing, einen Affen zu imitieren und schreiend über die Bühne hüpfte, schritt die Moderatorin ein und brach den unsäglichen Auftritt von Luke Mockridge, der am Freitag (13. September 2019) seine neue Sendung "The Greatnightshow" im Sat.1 präsentiert, ab. Dagegen machte eine Frau in einem Wald in der Nähe von Braunschweig eine gruselige Entdeckung.

Luke Mockridge präsentiert ab 13. September 2019 "The Greatnightshow" und tritt in Thüringen auf

Im April 2020 wird Luke Mockridge nach seinem Nazi-Witz-Schock im Rahmen seiner "Welcome to Luckyland"-Tour erstmals wieder auf einer thüringischen Bühne stehen - in Erfurt. Und da wird er wohl ganz besonders gut aufpassen, dass ihm ein Fauxpas wie in Braunschweig kein zweites Mal passiert. Am Freitag (13. September 2019) präsentiert der Comedian zunächst aber erstmal seine neue Sendung "The Greatnightshow" im Sat.1. Derweil entwirft in der Nähe von Braunschweig ein Tattoo-Mann sein Meisterwerk - doch daran wird er sterben.

Zum ersten Mal bekommt Luke Mockridge seine eigene Fernseh-Show zur Primetime. In seiner „Greatnightshow“ wird der Komiker den ZDF-Fernsehgarten-Auftritt vervollständigen, wie extratipp.com* berichtet.

SJ

*nordbuzz.de und extratipp.com sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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