Corona-Pandemie

Braunschweig: Maskenverweigerer schlägt zu – verliert Opfer Augenlicht?

Im Hintergrund der Hauptbahnhof Braunschweig, davor montiert eine Schlägerei.
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Nach dem ein 21-Jähriger im Braunschweiger Hauptbahnhof Bahnmitarbeiter angegriffen hatte, wurde er von der Bundespolizei vorläufig festgenommen. (Symbolbild, nordbuzz.de-Montage)

Ein Maskenverweigerer hat in Braunschweig zwei Bahn-Mitarbeiter angegriffen. Einem droht nun der Verlust des Augenlichts. Zuvor hatte der Mann Frauen belästigt.

Braunschweig (Niedersachsen)– Ein 21-jähriger Maskenverweigerer ist am Sonntagabend in Braunschweig im Polizeigewahrsam der Bundespolizei gelandet. Zudem wird gegen ihn wegen schwerer Körperverletzung ermittelt.

Stadt in Niedersachsen:Braunschweig
Fläche:192,18 Quadratkilometer
Einwohner:249.406 (Stand: 31. Dezember 2019)
Vorwahl:0531
Oberbürgermeister:Ulrich Markurth (SPD)

Zuvor war der 21-Jährige mit zwei 52 und 57 Jahre alten Mitarbeitern der Deutschen Bahn aneinandergeraten. Er war ihnen aufgefallen, weil er im Bahnhof Frauen belästigte und auch keine Maske trug, berichtet die Nachrichtenagentur dpa.

Maskenverweigerer verprügelt Bahn-Mitarbeiter: 57-Jähriger droht das Augenlicht zu verlieren

Als die Sicherheitskräfte ihm Hausverbot erteilt hatten und dieses durchsetzen wollten, soll er sie angegriffen haben. Weil der Verlust seines Augenlichtes drohte, sei der 57-Jährige nach der Attacke am Sonntagabend in die Medizinische Hochschule Hannover gebracht worden, sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Dienstag. Wie es dem im Gesicht Verletzten aktuell gehe, sei ihm nicht bekannt.

Erst vergangenen Woche ereignete sich ein ähnlicher Vorfall am Osnabrücker Hauptbahnhof. Dort ging eine stark alkoholisierte Frau Bundespolizisten erst verbal und dann körperlich an*. Im Hamburger Hauptbahnhof musste vergangenen Monat eine Person festgenommen werden, nachdem sie mehrfach den Hitlergruß gezeigt und Bundespolizisten beleidigt* hatte. * nordbuzz.de und 24hamburg.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

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