Netflix-Nutzer sollten sich gefasst machen

Netflix: US-Analyst prophezeit baldige Preiserhöhung für Deutschland - so teuer könnte es werden

Eine Hand berührt einen Laptop. Auf dem Laptop-Bildschirm steht in roten Buchstaben „Netflix“.
+
Ein US-Analyst vermutet, dass Netflix bald die Abo-Preise erhöhen wird.

Müssen deutsche Netflix-Nutzer mit einer Preiserhöhung rechnen? Ein US-Analyst verrät, wie viel zusätzliche Euro die Abonnenten vermutlich bald bezahlen müssen.

Vor einigen Wochen hat Streaming-Gigant Netflix die Preise in Österreich* um ein bis zwei Euro angehoben: Der Standard-Tarif kostet dort seither 12,99 Euro anstatt 11,99 Euro pro Monat und für den Premium-Tarif werden jetzt sogar 17,99 Euro anstatt 15,99 Euro fällig. Nur der Preis des Basis-Tarifs (7,99 Euro pro Monat) blieb gleich.

Die plötzliche Änderung ließ auch die deutschen Nutzer aufhorchen: Droht hierzulande auch eine Erhöhung? Bis jetzt hat Netflix keine derartigen Maßnahmen für Deutschland angekündigt. Wall-Street-Analyst Alex Giaimo von Jefferies geht aber davon aus, dass weitere Länder in Europa, dem mittleren Osten und Nordamerika nicht verschont bleiben.

Erhöht Netflix die Preise in Europa? US-Analyst mit düsterer Prognose

Falls Netflix tatsächlich plant, die Preise in Europa, Nordamerika und auf weiteren Kontinenten zu erhöhen, lassen die Verantwortlichen aktuell noch kein Wort davon durchsickern. US-Analyst Alex Giaimo hat allerdings ganz genau hingehört: Gegenüber dem Magazin Deadline verweist er auf die Netflix-Finanzkonferenzen des ersten und zweiten Quartals 2020, die sich in Bezug auf das Wording geringfügig voneinander unterscheiden: „Während der Konferenz zum ersten Quartal sagte Netflix, dass sie ‚nicht einmal über eine Preiserhöhung nachdenken würden‘, während die Formulierungen zum Thema während der Gespräche über das zweite Quartal wesentlich offener gehalten wurden“, stellt Giaimo fest.

Daraus schließt er, dass eine Erhöhung in Nordamerika, Europa, dem mittleren Osten und sogar in Afrika kurz- oder mittelfristig durchaus wahrscheinlich ist.

Lesen Sie auch: Ende nach der 1. oder 2. Staffel: Darum haben Netflix-Serien oft kein langes Leben.

Netflix-Preiserhöhung: So viel mehr Geld könnte der Streamingdienst fordern

Auch die Frage, wie viel mehr Geld die Abonnenten womöglich bald bezahlen müssen, beantwortet Giaimo. In Bezug auf Europa geht er von einer Erhöhung zwischen einem und zwei Dollar aus. Umgerechnet entspricht das circa 0,80 Euro bis 1,70 Euro. Ob diese Erhöhung auf alle drei Abo-Modelle aufgeschlagen werden könnte, spricht er aber nicht an. Für ihn steht lediglich fest, dass die Nutzer mit diesem Szenario rechnen sollten – und womöglich enthüllt Netflix nähere Details bereits während der Konferenz zum dritten Quartal, die im Oktober 2020 stattfindet. (soa) *tz.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Mehr erfahren: Neu auf Netflix im Oktober 2020: Alle Filme und Serien, die erscheinen.

Video: Fünf Fakten über Netflix

Umfrage zum Thema Podcasts

Das sind die Serien-Highlights von 2020

Viele haben gehofft, dass die 4. Staffel "The Last Kingdom" noch 2019 erscheint. Daraus wurde nichts, doch Andeutungen auf der offiziellen Instagram-Seite der Serie verrieten, dass es 2020 endlich so weit sein wird.
Das Rauben geht weiter, denn die Netflix-Serie "Haus des Geldes" geht am 3. April 2020 in die 4. Staffel. Danach ist übrigens noch lange nicht Schluss, da eine 5. Season ebenfalls schon angekündigt wurde.
Bereits im Januar bietet Amazon Prime eine Neuerscheinung an, die insbesondere Fans alter Serien wie "Raumschiff Enterprise" freuen dürfte: "Star Trek: Picard". Exakt einen Monat nach Weihnachten, am 24. Januar, startet das SciFi-Abenteuer mit Hauptdarsteller Patrick Stewart, der schon in vergangenen "Star Trek"-Produktionen als Jean-Luc Picard auftrat.
Fans der Serie "Spuk in Hill House" dürfen sich weiter gruseln, denn ein 2. Staffel steht bevor. 2020 wird sie voraussichtlich auf Netflix erscheinen, doch ein genaues Datum steht noch nicht fest.
Das sind die Serien-Highlights von 2020

Das könnte Dich auch interessieren

Kommentare