Falsche Entscheidung?

Verpönter Skandalfilm von Netflix bekommt gleich zwei Fortsetzungen

Schauspieler Michele Morrone bei einer Filmveranstaltung.
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Schauspieler Michele Morrone wird auch in dem 2. und 3. Teil von „365 Days“ eine der beiden Hauptrollen spielen.

Viele Netflix-Nutzer hatten gehofft, dass der Streamingdienst einen kontroversen Film entfernt. Nun soll die Produktion sogar zwei Fortsetzungen erhalten.

Mit einer Petition* sind Netflix-Abonnenten gegen „365 Days“ vorgegangen. Sie wollten den Streamingdienst dazu bringen, den Film von der Plattform zu verbannen. Das Vorhaben ist im Jahr 2020 gescheitert. Noch immer können die Nutzer die polnische Produktion abrufen. Die Kritiker raten aber davon ab, sich das Liebesdrama anzusehen. Das hängt nicht etwa mit diversen schlüpfrigen Szenen zusammen. Stattdessen betrachten viele die Verharmlosungen von Missbrauch und Entführung als ein falsches Signal an die Gesellschaft.

Die schlechten Bewertungen haben die Macher jedenfalls nicht davon abgehalten, an zwei weiteren Filmen zu arbeiten. Netflix soll dieses Mal maßgeblich an der Produktion beteiligt sein. Zuvor sicherte sich der Streamingdienst lediglich die Rechte, das Drama international zeigen zu können. Die Fortsetzungen erscheinen aber demnächst als Originals.

+++Vorsicht, es folgen Spoiler zum 1. und 2. Teil von „365 Days“+++

„365 Days“: Wann erscheint der 2. und 3. Teil?

Das Magazin Deadline will erfahren haben, dass sich Netflix ab sofort in die Produktion einmischt. Genaue Details zum Starttermin des 2. und 3. Teils stehen aber nicht zur Verfügung, da die Produktion noch läuft. Allerdings sollen die beiden Hauptdarsteller Michele Morrone (Massimo) und Anna-Maria Sieklucka (Laura) mit von der Partie sein. Wer die Buchvorlagen (werblicher Link) von Autorin Blanka Lipinska noch nicht gelesen hat, weiß nun also, dass Hauptfigur Laura die finalen Ereignisse des 1. Teils überleben wird.

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Video: Michele Morrone verteidigt den Film „365 Days“

„365 Days“-Fortsetzungen könnten dank Netflix von den Buchvorlagen abweichen

Zwar wird Netflix den 1. Teil von „365 Days“ nicht von der Plattform entfernen, doch die Kritik könnte sich der Streamingdienst trotzdem zu Herzen genommen haben. Deadline geht stark davon aus, dass die kommenden Filme von den Büchern abweichen werden. Grund dafür seien die schlechten Rezensionen. Womöglich möchte Netflix kontroverse Szenen in Zukunft harmloser gestalten oder gar kürzen. All das geschehe unter Absprache mit Blanka Lipinska, die als Drehbuchautorin an den kommenden Filmen arbeiten wird. (soa) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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