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"Ok, Zoe": Wie Ihnen dieser Assistent auf der Kreuzfahrt alle Fragen beantwortet

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Den persönlichen Assistenten wird es zunächst auf der MSC Bellissima geben.

Wer dachte, mehr Luxus als der einer Kreuzfahrt geht nicht, der hat sich offensichtlich geirrt: Auf manchen Kreuzfahrtschiffen gibt es bald eine Neuerung.

Die Flotte von MSC Kreuzfahrten wird um einen besonderen Service erweitert: Passagiere von MSC Kreuzfahrtschiffen erhalten künftig einen persönlichen Assistenten, der sich rund um die Uhr nur um sie kümmert.

Persönlicher Assistent auf der Kreuzfahrt

Wer nun aber denkt, es laufe 24 Stunden am Tag ein Mensch auf der Kreuzfahrt neben Ihnen her, der Ihnen jeden Wunsch von den Lippen abließt, der irrt. Es handelt sich bei dem persönlichen Helferlein um einen virtuellen Assistenten namens Zoe.

Zoe spricht sieben Sprachen und kann über 800 der meist gestellten Fragen auf einem Kreuzfahrtschiff beantworten. Der Sprachassistent wurde so programmiert, dass er auf die verschiedensten Variationen von Fragen eingehen kann.

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Passagiere können auch verschiedene Services an Bord über Zoe buchen. Mit dem Satz "Ok, Zoe" wird der Assistent gestartet, ganz wie beim Pendant von Google. Neben den genannten Diensten wird Zoe auch eine Fernsehanleitung parat haben und sich über Bluetooth mit dem Smartphone verbinden können, um etwa Musik abzuspielen.

Der Assistent wird zunächst auf dem neuen Kreuzfahrtschiff MSC Bellissima verfügbar sein. Nach und nach kommen dann auch die MSC Grandiosa sowie die MSC Virtuosa hinzu.

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Weitere Innovationen auf Kreuzfahrtschiffen

Mit einer anderen, doch nicht minder nennenswerten Innovation ging die Aida 2018 an den Start: Die "Aida Nova" ist das erste Kreuzfahrtschiff der Welt, das beim Antrieb hauptsächlich auf Flüssigerdgas (LNG) setzt - und eine der größten schwimmenden Ferienanlagen auf See.

Das Schiff ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer saubereren Kreuzfahrt. Emissionen von Feinstaub und Schwefeloxiden werden nahezu vollständig vermieden. Der Ausstoß von Stickoxiden und CO2 ist geringer. Schweröl wird nicht verfeuert.

Auch der Nabu hält LNG aus Luftreinhaltungssicht für einen großen Gewinn. Beim Anlegen würden keine giftigen Dieselabgase mehr in die Luft gepustet, erklärte der Verband auf Anfrage der dpa. LNG bleibe jedoch ein fossiler Kraftstoff und sei aus Klimaschutzsicht daher nicht zu begrüßen.

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sca / dpa

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