Corona-Risikogebiet

Vorsicht: Kritische Corona-Fallzahlen in deutschem Nachbarland überschritten - Auswärtiges Amt warnt

Das Atomium in Brüssel, Belgien
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Eine Provinz in Belgien ist nun Corona-Risikogebiet.

Erneut spricht das Auswärtige Amt eine Reisewarnung in einem deutschen Nachbarland aus. Dieses Mal wurde eine Provinz als Risikogebiet eingestuft.

  • Das Auswärtige Amt hat erneut eine Reisewarnung ausgesprochen.
  • Eine Provinz in einem deutschen Nachbarland wurde als Risikogebiet* eingestuft.
  • Die kritische Zahl an Neuinfektionen wurde überschritten.

Seit Mittwoch (5. August) ist die Provinz Antwerpen in Belgien als Corona-Risikogebiet eingestuft. Das Auswärtige Amt warnt deshalb vor nicht notwendigen, touristischen Reisen aufgrund der hohen Infektionszahlen.

Laut Robert Koch-Institut sei die Zahl der Neuinfektionen über den kritischen Wert von 50 Fällen pro 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen gestiegen. Generell war Belgien im europäischen Vergleich eher stark vom Coronavirus betroffen. Seit Ende Juli 2020 steigt die Zahl der Neu-Erkrankten und der Todesfälle wieder an. Damit ist Belgien nun schon das zweite Land nach Luxemburg in unmittelbarer Nähe von Deutschland, in dem die Coronavirus-Fälle wieder den Grenzwert überschreiten.

Provinz Antwerpen in Belgien als Corona-Risikogebiet: Das müssen Reiserückkehrer beachten

Schon vor der Reisewarnung des Auswärtigen Amtes hatte die Provinzregierung selbst von Reisen in die Region abgeraten. In der Provinz, die nicht direkt an Deutschland grenzt, gilt eine strenge Maskenpflicht, zudem gibt es eine nächtliche Ausgangssperre von 23:30 bis 6 Uhr und ein nächtliches Verkaufsverbot von Alkohol. Wer nun aus Antwerpen nach Deutschland einreisen will, muss sich entweder 14 Tage in Quarantäne begeben oder einen negativen Covid-19-Test vorlegen.

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Reise trotz Coronavirus: Einreise nach Belgien prinzipiell möglich

Generell sind Einreisen aus dem europäischen Ausland, aus Schengen-assoziierten Staaten sowie aus Großbritannien und Nordirland erlaubt. Am Flughafen Brüssel werden bei den Passagieren mithilfe von Wärmebildkameras Temperaturen gemessen. Bei über 38 Grad wird der Zutritt verweigert. Seit 1. August ist bei der Einreise nach Belgien außerdem ein elektronisches „Public Health Passenger Locator“-Formular ausgefüllt werden. Wer dies unterlässt, muss mit einer Geldbuße in Höhe von 250 Euro rechnen. *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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