Pop-Star vs. Ex-Label

„Schamlose Gier in Zeiten von Corona“: Taylor Swift wettert gegen eigenes Live-Album

Taylor Swift empört sich über die Veröffentlichung neuer Live-Songs durch ihr ehemaliges Label Big Machine Records.
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Taylor Swift empört sich über die Veröffentlichung neuer Live-Songs durch ihr ehemaliges Label Big Machine Records.

"Meiner Meinung nach ...

ein weiterer Fall schamloser Gier in Zeiten des Coronavirus. So geschmacklos, aber sehr durchschaubar". Mit diesen empörten Worten hat sich Taylor Swift gegen die Veröffentlichung ihres neuen Live-Albums ausgesprochen. Das Album, so schreibt die Sängerin auf Instagram, sei ohne ihre Zustimmung publiziert worden. Darauf aufmerksam gemacht hatten sie anscheinend ihre eigenen Fans.

„Diese Aufnahme stammt aus einem Auftritt in einer Radioshow im Jahr 2008“, stellte die 30-Jährige in ihrer Instagram-Story klar. Ihr ehemaliges Label Big Machine Records habe zwar 2017 als Veröffentlichungsdatum angegeben, tatsächlich seien die Songs allerdings um Mitternacht online gegangen. Weiter betont Swift, dass sie davon nichts wusste: „Ich wollte euch nur sagen, dass diese Veröffentlichung nicht von mir genehmigt wurde.“

Dennoch hat sie eine Erklärung dafür: Für sie sehe es so aus, als hätten die Label-Chefs und ihre Geldgeber „die letzten Bilanzen gesehen und erkannt, dass es nicht gerade eine kluge Entscheidung war, 330 Millionen Dollar für meine Musik zu zahlen, und dass sie Geld brauchen“. Dahinter setzte sie ein tränenlachendes Emoji.

Seit ihrem 15. Lebensjahr stand Taylor Swift bei Big Machine Records unter Vertrag. Ende 2018 hatte sie das Label verlassen. Allerdings habe sich die Firma geweigert, ihr die Master Recordings ihrer alten Songs zu verkaufen. Die Partei, die im Besitz dieser Aufnahmen ist, darf über die erneute Veröffentlichung oder Vervielfältigung entscheiden. Mit anderen Worten: Swift hat derzeit keine Kontrolle über den Release ihrer alten Songs.

teleschau

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