Radio-Talk

Rolf Zuckowski: Misslungene Auftritte verfolgen ihn in seinen Träumen

Der Musiker und Komponist Rolf Zuckowski hat vor ein paar Jahren seinen Rückzug verkündet. Doch er habe nicht gänzlich aufhören wollen, verriet der 73-Jährige nun im Radio-Talk.
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Der Musiker und Komponist Rolf Zuckowski hat vor ein paar Jahren seinen Rückzug verkündet. Doch er habe nicht gänzlich aufhören wollen, verriet der 73-Jährige nun im Radio-Talk.

Eigentlich hatte Rolf Zuckowski im Dezember 2012 seinen Rückzug aus dem Showgeschäft verkündet - doch damit war kein gänzlicher Rückzug aus dem Musik-Business gemeint: Wie der Musiker und Komponist nun im Interview mit Barbara Schöneberger in dem Radio-Talk „Mit den Waffeln einer Frau“ klarstellt, wolle er nur große Auftritte vermeiden.

„Ich habe nie gesagt, dass ich ganz aufhöre“, versichert der 73-Jährige, der weiterhin noch kleinere Gigs plane und aktiv bleiben wolle. „Es passt nicht so richtig in meinen Kopf, dass ich sage: 'Das war es jetzt und ich sitze jetzt nur noch zu Hause und schaue auf die Elbe.'“

Zuckowski ist seit mehreren Jahrzehnten als Musikproduzent und Komponist aktiv und zählt mit 20 Millionen verkauften Tonträgern zu den kommerziell erfolgreichsten Künstlern in Deutschland. Er schrieb zahlreiche Kinderlieder wie „In der Weihnachtsbäckerei“ (1987), war an der Entstehung der Figur „Tabaluga“ sowie an mehreren Fernsehsendungen wie „Große Show für kleine Leute“ (1984) beteiligt. Doch trotz der langjährigen Erfahrung auf der Bühne träume der Komponist immer noch nachts von misslungenen Auftritten: „Panikauftritte, wo wirklich furchtbare Sachen passieren“, so der Musiker. „Ich bin nur immer total froh, daraus aufzuwachen.“

Eine Sache habe er bisher aber noch immer nicht erreicht. „Ich wäre wirklich gerne ein guter Tänzer“, gesteht Zuckowski der Moderatorin Barbara Schöneberger. „Meine Frau wäre sehr glücklich.“ Er tanze sehr gerne, obwohl er es nicht könne. „Ich glaube, ein bisschen mehr Schule würde mir guttun.“

Das gesamte Interview mit Rolf Zuckowski ist am Samstag, 3. Oktober, ab 11.00 Uhr bei „barba radio“ zu hören. Zu empfangen ist der Sender auf barbaradio.de oder per „barba radio“-App. Darüber hinaus kann das Gespräch ab Montag, 5. Oktober, auch als Podcast gestreamt werden.

teleschau

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