Andeutung auf Pressekonferenz

Pink Floyd: Wiedervereinigung möglich?

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Zuletzt sah man David Gilmour, Roger Waters, Nick Mason and Rick Wright (von links) beim „Live 8“-Konzert 2005 gemeinsam auf der Bühne.

Wenn das Wort „Wiedervereinigung“ im Zusammenhang mit der britischen Band Pink Floyd fällt, steigt bei Fans der Puls.

Auf einer Pressekonferenz zum Start einer Pink-Floyd-Ausstellung im Londoner V&A Museum machten Nick Mason, einst Drummer der Band, und Roger Waters, ehemaliger Songwriter und Bassist, am Donnerstag nun erstmals wieder leise Hoffnung auf eine Reunion. Befragt nach einem möglichen gemeinsamen Auftritt auf dem Glastonbury Festival antwortete Waters, laut seinen Informationen habe sich sein ehemaliger Bandkollege David Gilmour in den Ruhestand verabschiedet. Mason hingegen soll nach einem Bericht des „Guardian“ geantwortet haben, das wisse man bei Gilmour nie so genau. Zwar halte er einen Auftritt auf dem Glastonbury Festival für „wenig wahrscheinlich“, würde sich aber die Möglichkeit dazu ergeben, wäre er dabei. 

Roger Waters hatte Mitte der 80er-Jahre im Streit seine Band verlassen, zuletzt standen Pink Floyd in Originalbesetzung 2005 für „Live 8“ auf der Bühne. Keyboarder Rick Wright verstarb 2008. David Gilmour hatte zuletzt immer wieder erklärt, das Kapitel Pink Floyd sei für ihn beendet, das 2014 veröffentlichte Studioalbum „The Endless River“ sei der Schlussstrich unter die Karriere der Band. Eine Live-Reunion in nächster Zeit scheint auch deswegen unwahrscheinlich, weil Roger Waters im Mai auf eine ausgedehnte Nordamerika-Tour aufbricht, um sein Soloalbum „Is This The Life We Really Want?“ vorzustellen, das demnächst erscheinen soll.

tsch

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