Paul van Dyk: Keine Musik für die AfD

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Star-DJ Paul van Dyk will der AfD verbieten, seine Musik für Wahlkampfzwecke zu verwenden.

"Wieder Eins in einem Land, superreich und abgebrannt", heißt es in dem Song "Wir sind wir" von Paul van Dyk (44) und Peter Heppner (48).

Eine Botschaft, die offenbar auch der AfD gefällt. Björn Höcke, Fraktionsvorsitzender der rechtspopulistischen Partei in Thüringen, hatte den Song seit vergangenem Jahr immer wieder bei öffentlichen Auftritten verwendet. Dagegen geht van Dyk, Komponist des Liedes und bekennender SPD-Anhänger, nun juristisch vor. "Ich distanziere mich aufs Schärfste von der AfD", sagte er der Wochenzeitung "Die Zeit" laut einer Vorabmeldung. Bereits Ende Januar habe er der Partei deswegen über seinen Anwalt eine Unterlassungsaufforderung zukommen lassen. Für den Fall, dass die AfD das Lied weiter verwende, kündigte er rechtliche Schritte an. Gegenüber der "Zeit" teilte die AfD mit, sie prüfe den Vorgang.

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