Sophe Ellis-Bextor

Orchester On The Dancefloor

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Sophie Ellis-Bextor („Murder On The Dancefloor“) interpretiert ihre Dance- und Pop-Hits auf „The Song Diaries“ ganz neu - mit einem 30-köpfigen Orchester.

Schon vor zwölf Jahren wurde ein Best-of-Album von Sophie Ellis-Bextor („Murder On The Dancefloor“) angekündigt - es hat ein wenig länger gedauert. Dass die Britin nun mit „The Song Diaries“ kein herkömmliches Best-of, sondern ein Orchester-Album präsentiert, passt zur subtilen Kantigkeit der charmanten Singer/Songwriterin.

Seit nunmehr 21 Jahren bedient Sophie Ellis-Bextor die Tanzfläche, die Charts und auch gerne die britische Klatschpresse, zuletzt im Januar mit der Geburt ihres fünften Sohnes. Im Jahr 2013 landete sie mit Brendan Cole auf dem vierten Platz bei der britischen Version von „Let's Dance“, die dort „Strictly Come Dancing“ heißt. Jenseits der Insel kennt man die 39-Jährige vor allem für Hits wie „Murder On The Dancefloor“, „GrooveJet“ und das legendäre Cher-Cover „Take Me Home“. „The Song Diaries“ ist nun so etwas wie das lange erwartete Greatest-Hits-Album von Ellis-Bextor, allerdings ist es kein Best-of im klassischen Sinne.

19 ihrer Dance- und Pop-Songs (darunter sechs Top-10-Singles) wurden unter der Regie von Ed Harcourt (der auch Ellis-Bextors letzte beide Alben „Wanderlust“ und „Familia“ produzierte) und David Arnold (Filmmusik-Komponist für fünf James-Bond-Filme) mit einem 30-köpfigen Orchester neu aufgenommen. Amy Langley von den Dirty Pretty Strings kümmerte sich um die Streicherarrangements; Ellis-Bextor hat alle Tracks neu eingesungen.

Kein klassisches Best-of

So erstrahlen nicht nur die alten Hits in einem wahnsinnig pompösen und feierlichen neuen Gewand. Auch Titel wie „Wild Forever“ vom letzten offiziellen Studioalbum „Familia“ (2016) sind vertreten. Zusätzlich kann man „Take Me Home“ und „Murder On The Dancefloor“ als eigenwillige, beatlastig arrangierte „Orchestral Disco“-Versionen zu hören, die sich durchaus auch für die Tanzfläche eignen. Insgesamt passen die Songs allesamt sehr gut in die neue, orchestrale Umgebung - die erweiterte Instrumentierung auf diesem Best-of erzeugt tatsächlich einen spürbaren Mehrwerkt.

Im Sommer wird Sophie Ellis-Bextor dann auch mit Orchester durch England touren. Das Publikum dort erwartet zweifellos ein wuchtiges, emotionales Spektakel.

teleschau

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