Bassist macht Hoffnung

Nach Tod von Chester Bennington: Steht Linkin Park kurz vor dem Comeback?

Ein Bild aus alten Zeiten: Die Band Linkin Park in alter Besetzung (Joe Hahn, Mike Shinoda, Brad Delson, Chester Bennington, Rob Bourdon und Dave Farrell, von links).
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Ein Bild aus alten Zeiten: Die Band Linkin Park in alter Besetzung (Joe Hahn, Mike Shinoda, Brad Delson, Chester Bennington, Rob Bourdon und Dave Farrell, von links).

Gute Nachricht für alle Fans von Linkin Park: Laut einer Aussage von Bassist Dave „Phoenix“ Farrell plant die US-amerikanische Nu-Metal-Band womöglich ihr Comeback: „Wir haben mit der Band schon vor dem Lockdown angefangen, an neuen Songs zu arbeiten“, verriet der 43-Jährige in der Online-Show „Dan Really Likes Wine“.

Aufgrund des Corona-Virus könnten ihre Treffen im Moment allerdings nur virtuell stattfinden: „Derzeit machen wir viele lockere Zoom-Meetings, essen zusammen Mittag oder sagen uns einfach Hallo“, so Farrell weiter. Er selbst habe außerdem angefangen, Schlagzeug zu spielen.

Ob und wann mit einem neuen Linkin-Park-Album zu rechnen ist, hat Dave Farrell allerdings nicht verraten. Auch die Frage, wer den ehemaligen Leadsänger Chester Bennington ersetzen könnte, blieb offen. Vor drei Jahren war Bennigton im Alter von 41 Jahren gestorben, er hatte Suizid begangen. Kurz nach seinem Tod war mit „One More Light“ das bislang letzte Album von Linkin Park veröffentlicht worden. Die Band wurde nie offiziell aufgelöst.

Anfang 2019 hatten sich Bandkollege Mike Shinoda in einem Interview mit der „Rock Antenne Hamburg“ gegen einen neuen Sänger ausgesprochen: „Es ist nicht mein Ziel, einen neuen Sänger für Linkin Park zu suchen. Wenn das passiert, muss es natürlich passieren. Wenn wir jemanden finden, der eine großartige Person ist und eine gute stilistische Passform hat, könnte es sein.“ Der 43-Jährige betonte weiter: „Ich würde nie das Gefühl haben wollen, dass wir Chester ersetzen.“

teleschau

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