„DSDS“-Küken auf dem Weg nach oben

„DSDS“-Gewinnerin Marie Wegener: Neues Album „Königlich“ in der Kritik

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Das 16-jährige Stimmwunder Marie Wegener startet nach seinem „DSDS“-Sieg die Karriere mit dem Album „Königlich“ und will mit einer Mischung aus fetzigen Popsongs und ruhigen Balladen die Charts stürmen.

Mit ihrer ersten Single „Königlich“ landete die diesjährige „DSDS“-Gewinnerin gleich auf Platz drei der Charts. Ob das gleichnamige Album einen ähnlichen Erfolg erreichen kann?

Marie Wegener - mit dem Namen können bislang wahrscheinlich am ehesten Castingshow-Fans etwas anfangen. Kein Wunder, denn die gerade mal 16-Jährige steht erst am Anfang einer vielversprechenden Karriere. In der 15. Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ überzeugte das große Gesangstalent mit einer starken und außergewöhnlichen Stimme und konnte sich als bislang jüngste Siegerin der Show im Finale durchsetzen. Ihre erste Single „Königlich“ stieg Anfang Mai in den Charts sofort auf Platz drei ein. Nun steht das „DSDS“-Küken mit einem gleichnamigen Album in den Startlöchern.

Bei „DSDS“ überzeugte Marie Wegener mit einer ausdrucksstarken und gefühlvollen Stimme, die Publikum und Jury sofort begeisterten. Sowohl rockige als auch ruhige Lieder waren keine Schwierigkeit für die 16-Jährige. Das Album der Duisburgerin mit dem Namen „Königlich“ bietet mit einem Mix aus fetzigen Popsongs, gefühlvollen Balladen und Duetten mit Sarah Lombardi, Pietro Lombardi und MC Bilal jedoch keine große Überraschung.

Nachdem sie bei „DSDS“ mit scheinbarer Leichtigkeit „I Have Nothing“ von Whitney Houston und „My Heart Will Go On“ von Celine Dion meisterte und für Gänsehaut-Momente sorgte, musste auch der Letzte ihr enormes Potenzial erkannt haben. Leider wird dies auf dem Album nicht vollständig ausgeschöpft.

Vor allem vermisst man ein paar persönliche Noten von Marie selbst: Texte wie „Wir haben uns doch so geliebt, auf Liebe gibt es wohl keine Garantie“, „Ich glaube weiter an die große Liebe“ oder „Jetzt weine ich um dich, weil in mir so viel zerbricht“ klingen eher nach einer erfahrenen Schlagerqueen als nach einer 16-jährigen Schülerin. Dennoch: Marie Wegener lässt auch auf ihrem ersten Album keinen Zweifel daran aufkommen, dass sie mit ihrer fantastischen Stimme das Zeug zu einer großartigen Karriere hat.

teleschau

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