Drummer von Fleetwood Mac

Kokainsucht: Mick Fleetwood leidet an zweijähriger Gedächtnislücke

Mick Fleetwood macht kein Geheimnis aus seiner früheren Drogensucht: Heute könne er sich an zwei Jahre seines Lebens einfach nicht mehr erinnern.
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Mick Fleetwood macht kein Geheimnis aus seiner früheren Drogensucht: Heute könne er sich an zwei Jahre seines Lebens einfach nicht mehr erinnern.

Dass Fleetwood Mac in ihrer Glanzzeit und während der Entstehung ihres Meisterwerks „Rumours“ (1977) auch schwere Drogenprobleme hatten, ist vielfach dokumentiert worden.

Wie sehr die Band scheinbar abhängig war, überrascht dennoch: In einem Interview mit dem britischen Magazin „Classic Rock“ sprach Schlagzeuger Mick Fleetwood nun öffentlich über seine Kokainsucht und räumte ein, eine zweijährige Gedächtnislücke zu haben.

„Es besteht kein Zweifel, dass wir mit dem Marschpulver gut ausgerüstet waren“, sagte der 73-Jährige. „Das ist ein abgedroschenes Märchen, das immer mehr zu einer Kriegsgeschichte wird, die immer mehr vergrößert wird.“ Er wolle die Tatsache nicht herunterspielen, dass sie definitiv an diesem Lebensstil teilgehabt hätten: „Aber das war kein Haufen von Leuten, die über den Boden krochen und denen grüner Schaum aus dem Mund kam, wir haben gearbeitet, weißt du?“

Kritisch sei es erst zu einer Zeit „weit nach“ den Aufnahmen zu „Rumours“ geworden: „Ich weiß noch, dass ich zwei Jahre lang nicht gearbeitet habe. Ich kann mich nicht mal mehr daran erinnern, was ich gemacht habe“, so Fleetwood. Er selbst sei definitiv das „Partytier“ der Band gewesen, doch seine Bandkollegin Stevie Nicks sei direkt nach ihm gefolgt.

Die inzwischen 72-jährige Nicks hatte zuvor bereits von ihrer Drogensucht gesprochen: In der Vergangenheit habe sie „Millionen“ für Kokain ausgegeben und mit der Band vor Auftritten Alkohol getrunken. Heute jedoch bereue sie es, damals so abhängig gewesen zu sein.

Erst kürzlich war bekannt geworden, dass Mick Fleetwood seinen Anteil an den Tantiemen von Fleetwood Mac an BMG verkauft hatte. Wie viel er dafür bekommen hat, wollte er jedoch nicht verraten.

teleschau

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