Kanye West: Albumrückzug und Twitter-Wahn

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Eigensinnig war Kanye West ja schon immer. Doch aktuell scheint er den Vogel abzuschießen.

Kanye West scheint mal wieder außer Rand und Band: Nachdem der Rapper und Produzent am 14.

Februar sein Album über Tidal veröffentlichte - zwei Tage nach dem ursprünglich geplanten Termin -, zog er es nun wieder zurück. "The Life Of Pablo" ist auf der Streamingseite nur noch für Abonnenten abrufbar und steht nicht mehr wie zuvor kurzzeitig auch für Nichtmitglieder zum Download bereit. Dies kommentierte West bei Twitter mit dem Verweis, man möge doch Tidal abonnieren. Ein geschickter Marketingcoup für den Musikdienst, bei dem er selbst Anteile hält? Der eigentliche Grund, hieß es zuvor, bestehe darin, dass an einem der 18 neuen Tracks noch gearbeitet werde. Selbst scheint West dabei nicht an den Knöpfen zu drehen, twitterte der ohnehin nicht öffentlichkeitsscheue 38-Jährige in den vergangenen Tagen doch fast am laufenden Band. Aufmerksamkeit erhielten dabei nicht nur seine Tweets, in denen er sich für seine Rapzeilen zu Taylor Swift verteidigt - sie selbst habe einst gesagt, Kanye habe sie berühmt gemacht. Auch behauptete er, 53 Millionen Dollar Schulden zu haben. Kurze Zeit später bat der Mann aus Chicago unter anderem Facebook-Gründer Mark Zuckerberg darum, eine Milliarde Dollar in ihn zu "investieren". Im Netz macht sich bei all den wirren Offenbarungen und Absurditäten allerdings auch die Vermutung breit, Wests Account könnte gehackt worden sein.

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