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Jazzpianist Chick Corea verstorben

Abschied von Jazzlegende Chick Corea: Der Pianist ist im Alter von 79 Jahren verstorben.
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Abschied von Jazzlegende Chick Corea: Der Pianist ist im Alter von 79 Jahren verstorben.

Trauer um Chick Corea: Der legendäre Jazz-Pianist ist tot.

Wie es in einer Mitteilung auf der offiziellen Facebook-Seite des Musikers heißt, sei er bereits am 9. Februar im Alter von 79 Jahren verstorben. Corea litt demnach an einer seltenen Form von Krebs, die erst kürzlich von Ärzten festgestellt worden war. „Während seines ganzen Lebens und seiner Karriere genoss Chick die Freiheit und den Spaß daran, etwas Neues zu schaffen“, hieß es in dem Beitrag. Mit seinem musikalischen Schaffen habe der US-Amerikaner „das Leben von Millionen“ inspiriert.

Außerdem zitierte der Facebook-Post aus einer letzten Nachricht Coreas an seine Fans. „Ich möchte mich bei allen auf meiner Reise bedanken, die geholfen haben, die Feuer der Musik hell erleuchtet zu halten“, hieß es in der Nachricht. Außerdem übermittelte sein Team einen Dank des Verstorbenen an seine Musikerkollegen: „Meine Mission war es immer, die Freude am Schaffen überallhin zu bringen, wo ich konnte, und dies mit all den Künstlern getan zu haben, die ich so sehr bewundere - das war der Reichtum meines Lebens.“

In mehr als fünf Jahrzehnten Karriere prägte Chick Corea den Jazz wie kaum ein anderer. Er arbeitete mit Größen wie Trompeter Miles Davis, auf dessen stilprägenden Alben „In A Silent Way“ und „Bitches Brew“ er mitspielte, Herbie Hancock und Stan Getz zusammen und verdiente sich auch genreübergreifend seine Meriten. Seinen größten Hit landete er mit dem Latin-Jazz-Stück „Spain“. Er war Mitbegründer des Jazzrock, begeisterte Kritiker und Fans aber auch mit musikalischen Ausflügen in die klassische Musik oder mit Solo-Originalen. Für sein musikalisches Wirken wurde Corea mit insgesamt 23 Grammys ausgezeichnet.

teleschau

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