Nach Lungenkrebs-Erkrankung

Jazzlegende Jimmy Cobb ist tot

Jazzlegende Jimmy Cobb starb im Alter von 91 Jahren.
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Jazzlegende Jimmy Cobb starb im Alter von 91 Jahren.

Jetzt ist die vielleicht legendärste Truppe des Modern Jazz wieder komplett.

Allerdings im Himmel: Mit Schlagzeuger Jimmy Cobb starb das letzte Mitglied des berühmten „Miles David Quintet“, das Cobb von 1958 bis 1963 rhythmisch mit seinem prägnanten, schnörkellosen Hardbop-Stil vorantrieb. Jetzt hat das „Herz des Jazz“ aufgehört zu schlagen - im Alter von 91 Jahren.

Cobb war Mitglied der Band, die 1959 das Album „Kind of Blue“ einspielte. Es gilt als Meilenstein des Genres und ist das kommerziell erfolgreichste Jazz-Album aller Zeiten. Cobb überlebte alle anderen Bandmitglieder. Bandleader Miles Davis verstarb 1991.

Als Teenager brachte sich Cobb, geboren 1929, während der High School-Zeit das Schlagzeugspielen weitgehend selbst bei und spielte bereits Ende der 40er-Jahre mit Jazz-Star Billie Holiday. Danach tourte er unter anderem mit Dizzie Gillespie, bevor er sich Miles Davis anschloss.

Cobb spielte mit allen Größen des Genres - und er spielte lange. Erst im letzten Jahr, mit 90 Jahren, veröffentlichte er sein letztes Album „This I Dig Of You“ und drummte auch noch live. Jetzt starb er an den Folgen einer Lungenkrebserkrankung. Er hinterlässt seine Ehefrau Eleana und die Töchter Serena und Jaime.

teleschau

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