Grammys 2016: Taylor sticht Kendrick

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Taylor Swift holte sich bei den Grammys für ihr Hitalbum "1989" den Preis für die Platte des Jahres.

Kendrick Lamar: fünf Trophäen.

Taylor Swift: drei Trophäen. Mit diesem Ergebnis endete in der Nacht auf Dienstag die Grammy-Verleihung in Los Angeles. Doch auch wenn Rapper Lamar insgesamt mehr Preise als die Popsängerin einheimste, die strahlende Siegerin des Abends war Taylor Swift. Die 26-Jährige gewann mit dem Preis für das "Album des Jahres" ("1989") das wichtigste goldene Grammofon des Abends, zusätzlich das für das beste Pop-Gesangsalbum und für das beste Musikvideo: "Bad Blood" - übrigens mit Kendrick Lamar als Featuregast. Dieser musste sich mit Auszeichnungen innerhalb seines Genres zufriedengeben, etwa für das beste Rapalbum ("To Pimp A Butterfly"). Ed Sheeran konnte sich dank der rund 13.000-köpfigen Jury für den "Song des Jahres" in die Gewinnerliste eintragen ("Thinking Out Loud"). Die Aufnahme des Jahres ist "Uptown Funk" von Mark Ronson und Bruno Mars, Meghan Trainor wurde "Best New Artist". Lady Gaga performte als David Bowie verkleidet ein Medley des verstorbenen Künstlers und zollte ihm so Tribut. Die Eagles gedachten ihrem verstorbenen Kollegen Glenn Frey mit "Take It Easy", Stevie Wonder erinnerte mit seinem Auftritt an Earth-Wind-&-Fire-Gründungsmitglied Maurice White. Aufsehen erregte auch die Gesangsdarbietung Adeles, die wegen Tonstörungen nicht wie gewohnt der Perfektion nahe kam. Sie gilt schon heute als eine der großen Favoriten für die 59. Ausgabe im nächsten Jahr: Ihr Erfolgsalbum "25" erschien erst nach dem Stichtag für die diesjährige Grammy-Gala.

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