Ikone aus New Orleans

„Er ging so, wie er lebte“: Jazz-Legende Ellis Marsalis Jr. stirbt an Corona-Erkrankung

Opfer einer Corona-Erkrankung: Jazz-Legende Ellis Marsalis Jr, Vater der renommierten Musiker Branford und Wynton Marsalis, starb im Alter von 85 Jahren.
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Opfer einer Corona-Erkrankung: Jazz-Legende Ellis Marsalis Jr, Vater der renommierten Musiker Branford und Wynton Marsalis, starb im Alter von 85 Jahren.

Mit 85 Jahren ging eine wahre Jazz-Legende aus New Orleans von uns: Ellis Marsalis Jr.

verstarb am Mittwoch an Komplikationen in Folge einer Corona-Erkrankung. „Er war der Prototyp dessen, was wir meinen, wenn wir über New Orleans Jazz sprechen“, erklärte New Orleans Bürgermeisterin LaToya Cantrell in einem Nachruf auf Twitter. „Ellis Marsalis war eine Ikone - und Worte reichen nicht aus, um die Kunst, die Freude und das Wunder, das er der Welt zeigte, zu beschreiben.“

Der Sohn des weltberühmten Jazz-Pianisten, Branford Marsalis, gab gegenüber der „New York Times“ bekannt, dass der Musiker in einem Krankenhaus in New Orleans starb. Wynton Marsalis, ein weiterer Sohn des Verstorbenen, erklärte auf Instagram: „Er ging so, wie er lebte: er nahm die Realität an.“

Bereits zu Highschool-Zeiten spielte Marsalis Jr. Klarinette. Nach dem Studium wechselte er zum Klavier, etablierte sich als Pianist und arbeitete mit zahlreichen Jazz-Größen zusammen, darunter Ed Blackwell und Cannonball Adderley. Zudem machte er sich als Pädagoge einen Namen und lehrte an der Universität in New Orleans. Vier seiner sechs Söhne arbeiten ebenfalls als erfolgreiche Jazzmusiker. Seine Frau starb bereits 2017.

teleschau

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