Abschied von Roger Cicero in Hamburg

Abschied von Roger Cicero in Hamburg mit weißen Blumen und Kerzen. Foto: Isabel Schiffler/Semmel Concerts
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Abschied von Roger Cicero in Hamburg mit weißen Blumen und Kerzen. Foto: Isabel Schiffler/Semmel Concerts
Der Schauspieler Olli Dittrich bei der Trauerfeier für Roger Cicero. Foto: Daniel Reinhardt
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Der Schauspieler Olli Dittrich bei der Trauerfeier für Roger Cicero. Foto: Daniel Reinhardt
Der NDR-Moderator Hubertus Meyer-Burckhardt nahm Abschied von Roger Cicero. Foto: Daniel Reinhardt
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Der NDR-Moderator Hubertus Meyer-Burckhardt nahm Abschied von Roger Cicero. Foto: Daniel Reinhardt
Der Musiker Jakob Sinn (Revolverheld) trauert um Roger Cicero. Foto: Daniel Reinhardt
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Der Musiker Jakob Sinn (Revolverheld) trauert um Roger Cicero. Foto: Daniel Reinhardt
Unter den Trauergästen auch der ESC-Kommentator Peter Urban. Foto: Daniel Reinhardt
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Unter den Trauergästen auch der ESC-Kommentator Peter Urban. Foto: Daniel Reinhardt
Roger Cicero wurde nur 45 Jahre alt. Foto: Jens Kalaene
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Roger Cicero wurde nur 45 Jahre alt. Foto: Jens Kalaene
ESC-Kommentator Peter Urban kommt am 15.04.2016 in Hamburg zur Trauerfeier für Roger Cicero.
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ESC-Kommentator Peter Urban kommt am 15.04.2016 in Hamburg zur Trauerfeier für Roger Cicero.

Die Nachricht von seinem Tod setzte nicht nur die Musikwelt und seine Fans unter Schock: Der Jazzmusiker Roger Cicero starb im Alter von nur 45 Jahren. Auf der Trauerfeier würdigen ihn Kollegen und Freunde noch einmal als einen "ganz Großen" - menschlich wie musikalisch.

Hamburg (dpa) - Familie und Freunde, Kollegen und Wegbegleiter haben am Freitag Abschied von Roger Cicero genommen. Der Jazzsänger war am 24. März im Alter von 45 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalls gestorben.

Zur Trauerfeier in der St. Gertrud-Kirche in Hamburg kamen Gäste wie der Komiker und Musiker Olli Dittrich, der TV-Moderator Hubertus Meyer-Burckhardt sowie der ESC-Kommentator Peter Urban. Cicero-Songs wie "Was immer auch kommt" und "Ich hätt' so gern noch Tschüss gesagt" erklangen noch einmal. Bereits Stunden vor Beginn der Trauerfeier hatten Fans im strömenden Regen vor der Kirche gewartet.

Vertreter von Plattenfirma und Konzertveranstalter, Freunde und Kollegen ergriffen in der Trauerfeier vor knapp 600 Gästen das Wort, um Cicero zu würdigen. "Heute Abend wollte er eigentlich in Wien sein", sagte der Konzertveranstalter Dieter Semmelmann, "heute Abend wollte er mit seiner Big Band wieder Frank Sinatra zelebrieren". Cicero sei ein "großartiger Ausnahmekünstler" gewesen. "Wir haben einen ganz Großen verloren, der eine Lücke hinterlässt, die nicht zu füllen sein wird - weder musikalisch noch menschlich." Am Ende verabschiedeten sich die Trauernden mit weißen Rosen am Altar.

Cicero hatte für Deutschland 2007 beim Eurovision Song Contest (ESC) gesungen und mit "Frauen regier'n die Welt" den 19. Platz belegt - wenige Wochen nach seiner ersten Trophäe beim Musikpreis Echo. Im Jahr zuvor war er mit dem Album "Männersachen" (2006) erstmals weit vorn in den Charts gelandet und hatte mit der Auskopplung "Zieh die Schuh aus" seinen ersten Hit. Die letzten großen Projekte des Wahl-Hamburgers waren "Cicero Sings Sinatra" und "The Roger Cicero Jazz Experience" - mit beiden wurde er erneut für Echo-Trophäen nominiert, darunter für den Echo Jazz, der am 26. Mai in Hamburg vergeben wird.

Der Musiker war vor seinem Tod gerade wieder durchgestartet, nachdem er zuvor wegen Erschöpfung eine längere Pause hatte einlegen müssen. Im April wollte Cicero bei seiner ausverkauften Tournee wieder auf der Bühne stehen, unter anderem am 15. April in der Wiener Stadthalle. Kurz nach seinem Tod platzierten sich gleich fünf Alben des Sängers in den Charts.

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