„Corona Weltuntergang“

Frei.Wild: Fans feiern Coronavirus-Song

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Mit dem Song „Corona Weltuntergang“ bringen Frei.Wild ihr Unverständnis zur Panikmache wegen des Coronavirus zum Ausdruck. Von links: Christian Fohrer, Jonas Notdurfter, Philipp Burger und Jochen Gargitter. Von links: Jochen Gargitter, Jonas Notdurfter, Philipp Burger und Christian Fohrer.

Es gibt wohl kaum eine Band im deutschsprachigen Raum, die derart polarisiert wie Frei.Wild.

Nun schreibt das umstrittene Deutschrock-Quartett aus Südtirol erneut Schlagzeilen - und zwar zu einem Thema, das derzeit die ganze Welt beschäftigt: das Coronavirus. Vor Kurzem veröffentlichten Frei.Wild den Song „Corona Weltuntergang“, in dem die Band die aktuelle Panikmache rund um die Krankheit kritisiert. Unter anderem heißt es darin: „Alles schnappt nach Luft / Und die Gesunden / Werden jetzt durch Sorge krank.“ An düstere Prophezeiungen glauben die Musiker derweil nicht: „Doch alles hat ein Ende, alles wird wieder gut.“ Und weiter: „Dann liegen 10 Milliarden Masken / Wieder im Meer in der Flut.“

Unter anderem kritisiert die Gruppe auch, dass wegen der omnipräsenten Berichterstattung über das Coronavirus andere dringende Themen wie die drohende Flüchtlingskrise, die Umweltbelastung oder #MeToo aus der öffentlichen Wahrnehmung gedrängt werden. So heißt es in dem Song: „Jetzt heißt es nur Corona / Es ist schlimm / Doch es könnte noch schlimmer sein / Denn über zig Millionen / Menschen die sonst sterben / Spricht sonst auch nie / ein Schwein.“

Bei ihren Fans scheint die Band damit zu punkten. Bereits mehr als eine Million Menschen haben sich das Video zu „Corona Weltuntergang“ bei YouTube angesehen. Dazu findet man unter dem Clip viele begeisterte Kommentare. Eine YouTube-Nutzerin schrieb: „Würde sagen, Nagel auf dem Kopf getroffen. Genau so ist es.“ Ein anderer User ergänzte: „Der Song spricht mir aus der Seele, viel zu viel Panikmache! Die wirklichen Probleme werden verdrängt!“ Ein weiterer Nutzer schloss sich an und meinte: „Ihr sprecht mir aus der Seele! Auf dass der mediale Irrsinn bald ein Ende findet.“

teleschau

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