Erneute Helene-Fischer-Gala beim Echo

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Neues Jahr, selbes Bild: Helene Fischer räumte bei der Echo-Verleihung 2016 abermals vier Preise ab und ist mit insgesamt 16 Echos nun endgültig die Königin des Musikpreises.

Auch in seiner 25.

Ausgabe konnte die Echo-Gala niemanden so richtig vom Hocker hauen - weder in der Messe Berlin noch vor den Fernsehern. Auch, weil die große Gewinnerin des Abends nun seit drei Jahren dieselbe ist: Mit insgesamt vier Echo-Statuen war es erneut Helene Fischer, die am Ende des Abends triumphierte. So nahm die Schlagersängerin, unter anderem ausgezeichnet für das Album des Jahres ("Weihnachten"), ihre Echos 13 bis 16 entgegen und ist damit die alleinige Rekordhalterin mit den meisten Auszeichnungen überhaupt. Ansonsten wurde viel zurückgeblickt, inklusive "Wind Of Change"-Eröffnungs-Tamtam, um an den Aufbruchsgeist der ersten Echo-Verleihung 1992 zu erinnern. Buhrufe gab es, als die Südtiroler Band Frei.Wild auf die Bühne gebeten wurde, um den Preis als beste "Band - Rock/Alternative National" entgegenzunehmen. 2013 drohten noch Kollegen wie Die Ärzte die Veranstaltung wegen der Nominierung der vermeintlich nationalistischen Gruppe zu boykottieren, was die austragende Deutsche Phono-Akadamie damals dazu verleitete, Frei.Wild aus dem Rennen zu nehmen. Am Abend wurde zudem an den kürzlich verstorbenen Sänger Roger Cicero erinnert, Roland Kaiser bekam einen Preis für sein soziales Engagement und die Puhdys einen für ihr Lebenswerk. David Bowie wurde in die Echo-eigene Hall Of Fame aufgenommen. Weitere Gewinner: Andreas Bourani ist "Künster National Pop/Rock", Sarah Connor das weibliche Pendant. Den Kritikerpreis heimste Joris mit seinem Album "Hoffnungslos Hoffnungsvoll" ein, mit zwei weiteren Preisen ("Radio Echo", "Newcomer National") war der norddeutsche Singer/Songwriter so etwas wie die Überraschung der Echo-Verleihung 2016.

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