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Eloy, unser Schlager-Prinz: Das sind die Musik-Highlights der Woche

Ein neues Kapitel in einem echten Schlager-Märchen: Eloy de Jong veröffentlicht mit "Auf das Leben - fertig - los!" sein zweites Soloalbum.
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Ein neues Kapitel in einem echten Schlager-Märchen: Eloy de Jong veröffentlicht mit „Auf das Leben - fertig - los!“ sein zweites Soloalbum.

Neue Alben von Eloy de Jong und Maxim, neue Singles von Miley Cyrus und Extrabreit: Erfahren Sie hier, was gerade wichtig und hörenswert ist in der Musikwelt.

Es ist eines der schönsten Schlagermärchen der jüngeren Vergangenheit - und das letzte Kapitel ist noch nicht geschrieben: Nachdem Ex-Boyband-Star Eloy de Jong vor zwei Jahren ein schillerndes Comeback als Schlager-Sänger feierte, legt der 47-jährige Prince Charming jetzt mit seinem zweiten Soloalbum nach. Außerdem hörenswert: das sechste Album von Kritikerliebling Maxim sowie die neuen Singles von Miley Cyrus und Extrabreit - ja, Extrabreit!

Eloy de Jong - Auf das Leben - fertig - los!

Manche Geschichten sind so schön, dass es sie wohl nur im Schlager geben kann. Als Caught-in-the-Act-Star wurde Eloy de Jong einst berühmt, nach dem Ende des Boyband-Hypes ging es dann abwärts, und Eloy verschwand von der Bildfläche. Aber nun ist er wieder da: als strahlender Schlager-Prinz, der von einem Erfolg zum nächsten eilt. Mit seinem Solo-Debüt „Kopf aus - Herz an“ landete er 2018 direkt auf Chartplatz eins. Jetzt wird nachgelegt.

„Auf das Leben - fertig - los“ heißt der neue Langspieler, auf dem Eloy erneut mit Selbstbewusstsein, Charme und ansteckender Lebensfreude seine Interpretation von Schlagermusik zum Besten gibt. Tipp für alle, die mehr über Eloy de Jongs bewegtes Leben und seinen Weg zurück an die Spitze erfahren wollen: Im September veröffentlicht der inzwischen 47-Jährige seine Autobiografie „Egal was andere sagen“.

Miley Cyrus - Midnight Sky

Man hörte zuletzt verdächtig wenig von Miley Cyrus, nun ist sie auf einmal wieder sehr präsent - und zwar auf allen Kanälen. Wie amerikanische Boulevardmedien berichten, hat die Sängerin sich nach knapp einem Jahr von ihrem Freund Cody Simpson getrennt. Privat befindet sich Cyrus also mal wieder im Umbruch - und was privat ist, wird bei ihr gerne auch mal in Kunst übersetzt.

Ob Zufall oder nicht: Quasi zeitgleich mit Bekanntwerden der Trennung hat Cyrus nun auch ihren ersten neuen Song in diesem Jahr veröffentlicht. Das Video zu „Midnight Sky“, bei dem die Sängerin selbst Regie führte: bunt, exzentrisch und sexy, so wie man es kennt von Miley Cyrus. Noch spannender als das Visuelle ist aber vielleicht der Text: „It's been a long time since I felt this good on my own“, singt sie zu ihrer neuen Power-Pop-Nummer, und: „I was born to run, I don't belong to anyone / I don't need to be loved by you“. Was Cody Simpson wohl darüber denkt?

Maxim - Grüne Papageien

Singer/Songwriter haben bei Kritikern oftmals einen schweren Stand, aber bei Maxim sind sich alle einig: Er ist einer von den Guten. Vor allem für seine schwermütigeren Lieder erntete der Siegburger immer viel Lob. 2019 wurde er sogar mit dem Deutschen Musikautorenpreis ausgezeichnet. Wer erwartet, dass Maxim jetzt noch mehr auf die Tränendrüse drückt, liegt aber falsch.

Auf „Grüne Papageien“, Maxims inzwischen sechstem Studioalbum, gibt es zwar immer noch ausreichend viel Leid und Schmerz. Aber, der Titel deutet es schon an, insgesamt geht es diesmal doch etwas bunter, entspannter und freudvoller zu als sonst. Statt sich vollends der Melancholie hinzugeben, sucht und findet Maxim eine neue Leichtigkeit in seiner Musik.

Extrabreit - Die Fressen aus dem Pott

Es ist der endgültige Beweis dafür, dass man 2020 wirklich mit allem rechnen muss: Extrabreit (ja, die gibt's noch) melden sich nach zwölf Jahren Studiopause mit neuer Musik zurück. Und die kommt ganz schön krawallig daher. Dem NDW-Sound, mit dem sie einst ihre großen kommerziellen Erfolge feierten („Hurra, hurra, die Schule brennt“), haben Extrabreit schon lange abgeschworen. Stattdessen spielen sie auch in „Die Fressen aus dem Pott“ kernigen, unangepassten Punkrock - also die Musik, bei der sie sich wirklich zu Hause fühlen.

„Wir werden nicht in Schönheit sterben und diese auch niemals vererben / Wir sind die Fressen aus dem Pott, so gemacht vom lieben Gott“: Die Kultband um Stefan Kleinkrieg (Gitarre) und Kai Havaii (Gesang) präsentiert sich auch nach so langer Zeit ohne neue Musik gut in Form. Und wo „Die Fressen aus dem Pott“ herkommen, soll es noch mehr geben: Für den Herbst wurde ein vollständiges neues Album angekündigt.

teleschau

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