Lieferung an Krankenhäuser

Dieser Musiker produziert jetzt Atemschutzmasken

Vor dem Hintergrund der Coronakrise möchte auch Fynn Kliemann (Bild) einen Beitrag leisten: Der Musiker und YouTuber, der auch ein Textilunternehmen führt, produziert seit Kurzem Atemschutzmasken.
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Vor dem Hintergrund der Coronakrise möchte auch Fynn Kliemann (Bild) einen Beitrag leisten: Der Musiker und YouTuber, der auch ein Textilunternehmen führt, produziert seit Kurzem Atemschutzmasken.

Gestreamte Auftritte aus dem Wohnzimmer, Mutmach-Songs und viele lustige Aktionen: Momentan bemühen sich zahllose Künstler, den Menschen zu Hause ein wenig Zerstreuung zu ermöglichen.

Auch Fynn Kliemann möchte im Angesicht der Coronakrise einen Beitrag leisten, wählte dafür aber einen anderen, konkreteren Weg. Der 29-Jährige produziert jetzt Atemschutzmasken.

Wie es dazu kam: Parallel zu seinen Aktivitäten als Musiker, YouTuber und Schauspieler führt Kliemann ein Textilunternehmen, das unter anderem auch Merchandise-Artikel für Stars wie Clueso und Milky Chance fabriziert. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie hat Kliemann die Produktion nun umgestellt und begonnen, Atemschutzmasken herzustellen, mit denen er auch Krankenhäuser beliefert. Zudem konnte so die drohende Schließung des Textilbetriebs verhindert werden.

50.000 Fans helfen beim Videodreh

Auch als Künstler ist Kliemann weiter aktiv - und kreativ. Gerade veröffentlichte er ein Video zu dem Song „Schmeiß mein Leben auf den Müll“. Da der Videodreh aufgrund der aktuellen Lage nicht wie geplant stattfinden konnte, holte er seine Fans mit ins Boot. Nach einem entsprechenden Aufruf erstellten diese mithilfe eines Online-Tools eigene kleine Beiträge, aus denen dann der finale Clip zusammengesetzt wurde. Über 50.000 Menschen beteiligten sich an der Aktion, immerhin knapp 3.000 sind nun tatsächlich in dem Video zu sehen.

„Schmeiß mein Leben auf den Müll“ ist ein Vorbote zu Kliemanns zweitem Album „Pop“, das am 29. Mai veröffentlicht wird. Ungewöhnlich: Direkt am Erscheinungstag wird Fynn Kliemann die CD wieder vom Markt nehmen - danach wird „Pop“ nur noch digital erhältlich sein. Ähnlich war Kliemann auch schon bei seinem Debüt „Nie“ (2018) verfahren, bei dem nur die Anzahl der Vorbestellungen gepresst wurde. So will der Musiker, der sich selbst um den Vertrieb kümmert, eine unnötige Überschuss-Produktion vermeiden.

teleschau

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