Country-Legende Merle Haggard ist tot

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Über sechs Jahrzehnte war Merle Haggard einer der erfolgreichsten Country-Musiker. Am 6. April starb der Sänger und Gitarrist an einer Lungenentzündung in seinem Haus in Nordkalifornien.

"Er war nicht nur ein Country-Sänger.

Er war der beste Country-Sänger, der jemals lebte" - mit diesen abschließenden Worten verkündete Ben Haggard am Mittwoch, 6. April, den Tod seines Vaters, der Country-Legende Merle Haggard. Eine Woche zuvor, verrät der Sohnemann in seinem Facebook-Post, habe der Musiker angekündigt, an diesem Tag zu sterben, an seinem 79. Geburtstag. Amerikanischen Medien zufolge erlag der Kalifornier einer Lungenentzündung. Die Karriere des Sängers und Gitarristen dauerte über sechs Jahrzehnte. Er veröffentlichte 47 Studioalben, einige davon erreichten Platz eins der US-Country-Charts. Seine bekannteste Single ist "Okie From Muskogee" aus dem Jahr 1969. In jungen Jahren kam Haggard immer wieder mit dem Gesetz in Konflikt, unter anderem stahl er und fälschte Schecks. Als er 1959 in St. Quentin einsaß, sah er dort einen Auftritt Johnny Cashs, was den Kleinkriminellen dazu inspirierte, selbst mit seiner Musik durchzustarten. Wie Cash zählte Haggard zu den Outlaws der Country-Musik und wie der 2003 verstorbene Übervater des Genres war auch er den Drogen nicht abgeneigt: Das Mitglied der Country Hall Of Fame war lange bekennender Marihuana-Konsument und machte auch seine Erfahrungen mit Kokain. Merle Haggard war fünfmal verheiratet und hinterlässt drei Söhne und drei Töchter.

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