US-Vorwahlkampf

Von Cardi B bis Ariana Grande: US-Musiker halten weiter zu Bernie Sanders

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Musikerinnen wie Cardi B setzen sich im US-Vorwahlkampf der Demokraten für den linken Kandidaten Bernie Sanders ein. Am Ende dürfte es nicht reichen: Nach der Siegesserie der letzten Wochen dürfte dem Rivalen Joe Biden die Kandidatur für das Amt des US-Präsidenten kaum noch zu nehmen sein.

Auf seine Musiker kann sich Bernie Sanders weiterhin verlassen - im Gegensatz zu den demokratischen Wählern, die sich immer mehr auf die Seite seines Gegners Joe Biden schlagen.

Auch wenn Sanders den Vorsprung seines Parteirivalen bei den Vorwahlen im Kampf ums Weiße Haus kaum noch aufholen kann, halten ihm Stars wie Ariana Grande, Miley Cyrus, Cardi B, Public Enemy oder The Strokes die Treue. Die Wahlkampfveranstaltungen des linken Politikers, der sich für Minderheiten einsetzt und der krassen Ungleichheit in den USA den politischen Kampf angesagt hat, gleichen inzwischen Musikfestivals: In Los Angeles kamen Public Enemy auf die Wahlkampfbühne und performten den Song „Fight The Power“, der längst zum Wahlkampf-Motto Sanders' wurde. „Es ist Zeit, dass die Leute ihren Hintern hochbekommen“, forderte Sänger Chuck D die Menschen auf, ihre Stimme für Sanders abzugeben. Auch Ariana Grande schwärmte für ihn auf Twitter: „Er ist mein Typ. Allein bei meinen Shows haben wir bereits mehr als 20.000 junge Wähler registriert.“

Ob die Unterstützung der Musiker ihm zum Comeback bei den Vorwahlen verhelfen wird, erscheint jedoch fraglich. Am Dienstag hatte Biden, für den sich übrigens die Pop-Legende Cher engagiert, die Vorwahlen unter anderem in Michigan, Missouri und Michigan gewonnen. Damit wird es für Sanders immer schwieriger, genug Delegiertenstimmen für den Parteitag der Demokraten im Juli zu sammeln. Dort soll der Gegner von Donald Trump für den Kampf ums Weiße Haus am 3. November nominiert werden.

teleschau

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