„Musik für die Hoffnung“

„Bravo, Andrea!“: Bocelli erobert mit Domkonzert weltweit die Herzen

Er singt, und die ganze Welt hört zu: Knapp 25 Millionen Zuschauer sahen Andrea Bocellis am Ostersonntag live gestreamtes Konzert aus dem Mailänder Dom.
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Er singt, und die ganze Welt hört zu: Knapp 25 Millionen Zuschauer sahen Andrea Bocellis am Ostersonntag live gestreamtes Konzert aus dem Mailänder Dom.

Es sollte ein Event werden, das Hoffnung spendet und alle Menschen auf der Welt verbindet, „ob gläubig oder nicht“.

Es scheint zumindest ein Stück weit funktioniert zu haben: Am Ostersonntag gab Andrea Bocelli im leeren Mailänder Dom unter der Überschrift „Musik für die Hoffnung“ ein Solo-Konzert, das live gestreamt wurde und begeisterte Reaktionen aus aller Welt hervorrief.

Bei seinem 25-minütigen Auftritt spielte der italienische Startenor fünf Songs: „Panis Angelicus“, „Ave Maria“, „Sancta Maria“, „Domine Deus“ und „Amazing Graze“. In den ersten zwölf Stunden gingen bei YouTube über 10.000 Kommentare ein; das entsprechende Video verzeichnete bis dahin knapp 25 Millionen Aufrufe.

„Es war unglaublich, Andrea ist wirklich wunderbar. Bravo, Andrea!“, äußerte ein Fan seine Begeisterung. „Danke für dieses Oster-Geschenk“, jubelte ein anderer. In einer „Zeit des Schmerzes und der Besinnung“ hätten Bocelli und Italien mit diesem Konzert viel Liebe in die Welt getragen und das Publikum mit der „italienischen Seele“ gesegnet.

Auch in Australien hörte man zu

Unter den Kommentatoren finden sich zahlreiche Italiener, daneben gingen aber unter anderem auch Danksagungen aus Deutschland, Spanien, England, den USA, Mexiko, Ecuador, Kanada, Kolumbien, Japan, Serbien, Panama, Südafrika, Brasilien und Kasachstan ein. Auch in Australien hörte man zu: „Unglaublich bewegend. Danke, dass du das mit uns geteilt hast. Ich habe mit meinem Sohn um drei Uhr nachts von Australien aus zugesehen. Diese besondere Erinnerung wird uns für immer begleiten“, erklärte eine Userin.

Für besondere Begeisterung sorgte der 61-jährige Bocelli mit dem abschließenden Titel „Amazing Graze“, den er auf dem Domplatz sang. Dazu schrieb ein Kommentator: „Als ich sah, wie er die Kathedrale verlässt und für eine Welt in Angst 'Amazing Graze' singt, gab mir das den Glauben an die Menschheit zurück.“

teleschau

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