Corona-Krise

Auftritt im Coronavirus-Krisengebiet? Landrat lädt Udo Lindenberg nach Heinsberg ein

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Udo Lindenberg soll in Heinsberg als Mutmacher auftreten.

Seit rund zwei Wochen breitet sich das Coronavirus besonders im nordrhein-westfälischen Kreis Heinsberg aus.

Über 1.000 Menschen wurden zwischenzeitlich unter Quarantäne gestellt, Kitas und Schulen und Kitas bleiben im gesamten Kreis noch bis 15. März geschlossen. Für ein positives Signal in diesen unsicheren Zeiten will Stephan Pusch, Landrat des Kreises Heinsberg, jetzt sorgen. In seinem „Wort zum Sonntag“, das er im sozialen Netzwerk Facebook veröffentlichte, erklärte er, dass er Mut machen und dafür einen besonderen Gast einladen wolle: Udo Lindenberg.

In der Videobotschaft erzählt er, wie er beim Duschen Hits wie „Mein Ding“ oder „Durch die schweren Zeiten“ des Rockmusikers hörte und so auf eine außergewöhnliche Idee kam: „Was wäre das für ein starkes Signal, wenn so ein Mutmacher wie Udo Lindenberg uns mal besuchen würde!“ Besonders, da Heinsberg aufgrund der Infektionsfälle gerade „ein bisschen ausgegrenzt“ werde. Und so lud er den Panikrocker kurzerhand ein: „Lieber Udo Lindenberg, hier im Kreis Heinsberg machen die Menschen einander Mut, die gehen mit einer Krisensituation total positiv um. Ich lade dich, ich lade Sie, hier ganz herzlich über unseren Facebook-Kanal ein. Vielleicht melden Sie sich mal bei mir, wir bekommen unproblematisch und praxisnah mit Sicherheit etwas hin.“

Als Mutmacher bekannt

Udo Lindenberg, selbst im nordrhein-westfälischen Gronau geboren, ist bekannt dafür, sich einzusetzen und auf Missstände aufmerksam zu machen. So kritisierte er im vergangenen Oktober etwa den Wahlerfolg der AfD in Thüringen scharf. Stephan Pusch sendete dem Panikrocker auch in dieser Hinsicht eine Nachricht: „Udo, auch die ganze rechte Scheiße, die wir im Augenblick in Deutschland haben, die kommt ja hauptsächlich durch das Thema Angst machen.“

Bislang hat Lindenberg noch nicht auf die Einladung reagiert.

teleschau

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